Jüdisches Museum

Jüdisches Museum geht mit vielfältigem Programm ins 2. Halbjahr

Ausstellungen, Konzerte, Vorträge, Filme, Führungen, Fortbildungen: Das neue Veranstaltungsprogramm ist des Jüdischen Museums in Dorsten ist da und bietet eine große Vielfalt.
Das Jüdische Museum bietet zahlreiche Veranstaltungen an. © Privat

Unterschiedlicher könnten die Veranstaltungen nicht sein, aber genau die Vielfalt macht das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten aus. Es bietet für Familien und Kulturinteressierte und und alle, die neugierig auf Neues sind, ein reichhaltiges Programm.

Weiterbildung für Lehrkräfte stehen ebenso auf dem Programm wie ein Bastelnachmittag (19. September), an dem Familien die Laubhütte des Jüdischen Museums schmücken, die zum diesjährigen Laubhüttenfest im Museumsgarten (23. September) errichtet wird.

  • Viele Veranstaltungen sind Kooperationen mit städtischen und regionalen Organisationen und Einrichtungen, etwa dem Central Kino Center in Holsterhausen, dem Stadtbüro, der Initiative Brückenschlag oder der Jüdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen. Das Herbstprogramm des Jüdischen Museums Westfalen startet gleich am Samstag (4. September) von 10 bis 16 Uhr mit einem Hip-Hop Workshop für Kinder im Rahmen des Kulturrucksacks NRW. Anmeldungen unter: fiedler@jmw-dorsten.de oder unter Tel (02362) 951467.
  • Am Sonntag (5. September) um 15 Uhr folgt im Rahmen des „Europäischen Tages der Jüdischen Kultur ein Vortrag zur Darstellung von Frauen und Männern in mittelalterlichen illustrierten Büchern“.
  • Am 12. September (Sonntag) wird eine neue Ausstellung im Jüdischen Museum eröffnet: „Jüdisches Leben sichtbar machen“ heißt sie, ist bis zum 16. Januar zu sehen und zeigt Fotos von Dirk Vogel. Er fotografiert seit 25 Jahren das jüdische Leben in NRW. Feste in den Kultusgemeinden, privat in Familien, Porträts für eigene Projekte. Diese Ausstellung zeigt Werke aus seinem langjährigen Schaffen und macht das jüdische Leben in der Region in den vergangenen 30 Jahren sichtbar.
  • Weitere Höhepunkte sind im Oktober das Konzert und die Lesung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland …“ im Rahmen von „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland (321 – 2021)“ am 11. Oktober (Montag), 19 Uhr, in der Aula Gymnasium Petrinum und am 19. Oktober (Dienstag), 15 bis 17 Uhr, eine Vorlesestunde und Schnitzeljagd für Kinder und Jugendliche, im Museum.
  • Interessant wird am 6. November (Samstag), 19.30 Uhr, die Szenische Lesung mit Musik unter dem Titel „Mascha & Tisa: Glaube. Liebe. Kunst.“, wo die aus Dorsten stammende Schauspielerin Josefine Voss mit ihrer Kollegin Samira Julia Calde und dem Dorstener Musiker Tobias Sicken in das Leben der Künstlerinnen Mascha Kaléko und Tisa von der Schulenburg eintauchen.
  • Am 16. November (Dienstag) gibt es um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Jüdischsein heute“, am 21. November (Sonntag) um 11 Uhr im Central-Kino eine Filmmatinée mit Sektempfang mit der Komödie „Kiss me kosher“ und ein Konzert am 5. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr unter dem Motto Stella’s Morgenstern & Heinrich Heine featuring Frank London“ in Zusammenarbeit mit dem Cornelia-Funke-Baumhaus.
Bruno Ganz als Günther Goldsmith in einer Szene des Films „Winterreise“. © picture alliance/dpa/Real Fiction Filmverleih © picture alliance/dpa/Real Fiction Filmverleih
  • Auch die ersten Termine im neuen Jahr stehen bereits fest: eine Filmmatinée am 23. Januar (Sonntag) um 11 Uhr im Central-Kino-Center mit dem Film „Wintereise“ und die Ausstellung „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ mit Arbeiten von Maria Antonia Bußhoff, die vom 30. Januar bis zum 27. März zu sehen ist.
  • Im Moment gilt die 3G-Regel für Veranstaltungen. Überall im Museum herrscht Maskenpflicht. Da aufgrund der Coronakrise möglicherweise nicht alle Veranstaltungen stattfinden können, wird gebeten, vor jedem Besuch die Website www.jmw-dorsten.de zu konsultieren.

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