Junge Familien und Senioren fördern

Schermbeck Anlässlich der Fortschreibung des Gemeindeentwicklungsplans fand am Freitag die erste von drei Arbeitskreissitzungen im Rathaus statt.

21.09.2007, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

In dem Arbeitskreis sind jeweils zwei Vertreter aus den im Rat vertretenen Parteien, jeweils zwei Sprecher aus den Bürgerinitiativen "Gegenverkehr" und "Initiative gegen das Bauvorhaben Lidl", die Vorsitzenden des Gemeindemarketing e.V. Schermbeck und der Werbegemeinschaft Schermbeck, Verwaltungsmitarbeiter und der Bürgermeister vertreten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen "Bevölkerungsentwicklung", "Wohnen" und "Einzelhandel".

Im Hinblick auf den zu erwartenden Rückgang der Bevölkerung und die Tendenzen zur Überalterung der Bevölkerung, waren sich die Arbeitskreisteilnehmer einig, dass der Zuzug von jungen Menschen und insbesondere von jungen Familien gefördert werden soll. Dies könnte unter anderem durch attraktives energie- und flächensparendes Bauen unterstützt werden. Gleichzeitig sollen aber auch die Ansprüche und die Wohnwünsche der Senioren Berücksichtigung finden. Wichtig sei, dass jedem die

Die gemütliche Einkaufsstraße und der Charme Schermbecks stellen gerade für potenzielle Neubürger ein wichtiges Aushängeschild dar. Hier solle angesetzt werden; es gelte nicht stehen zu bleiben, sondern noch mehr als bisher aktiv zu werden und Marketing zu betreiben. Wichtig sei auch, vor allem mittelständische Unternehmen nach Schermbeck zu holen, um so attraktive anspruchsvolle Arbeitsplätze für die junge Bevölkerung zu schaffen.

In der Präsentation zum Thema Einzelhandel wurden Modelle aufgezeigt, die eine mögliche Entwicklung im Einzelhandel strukturell beschrieben. In der nachfolgenden Diskussion waren unter anderem Fragen nach den Betriebsstrukturen und dem Verkehrsverhalten der Kunden von grundsätzlicher Bedeutung.

Weiterhin wurde von Seiten der Arbeitskreisteilnehmer darauf hingewiesen, dass die Standortbedingungen für einzelne Läden nicht optimal seien. Dies bezog sich zum Beispiel auf die Verkaufsflächenausstattung sowie das Parkplatzangebot. Hierfür sollten Lösungen gesucht werden, zumal bestimmte Läden eine wichtige Funktion für die nicht so mobile ältere Kundschaft inne haben.

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