Krankenhaus in Dorsten schränkt Besuche bei Patienten ein

Coronavirus

Das Krankenhaus in Dorsten hat alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt. Auch die Besuche von Patienten werden drastisch eingeschränkt.

Dorsten

, 13.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten

Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten schränkt die Besuchszeiten ein. © Hans Blossey

Zum Schutz von Patienten sowie Mitarbeitern und als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus sagt die Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH alle geplanten Veranstaltungen für Patienten, Angehörige und Interessierte ab. Zum KKRN-Klinikverbund gehört auch das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus.

„Die Veranstaltungspause gilt voraussichtlich bis zum 30. April. Zusätzlich haben wir eine neue Besuchsregelung eingeführt. Wir beschränken die Besuche ab sofort bis auf Weiteres auf eine Person pro Tag“, wird Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer des Klinikverbundes, in einer Pressemitteilung zitiert.

Erst mit dem Hausarzt sprechen

Patienten, bei denen ein Verdacht auf das Coronavirus besteht, sind dazu angehalten, sich vorerst telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117.

Auch das St. Elisabeth-Krankenhaus sollte ein Patient mit Verdacht auf Coronavirus nicht ohne telefonische Ankündigung betreten. Am Eingang ist ein Schild angebracht, das darauf hinweist, das Krankenhaus bei Verdacht auf eine Atemwegserkrankung nicht unangemeldet zu betreten.

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