Die Impf-Infrastruktur steht im Dorstener Krankenhaus schon lange. Fehlt nur noch der Impfstoff für die Mitarbeiter. © Robert Wojtasik (Archiv)
Coronavirus

Krankenhaus in Dorsten wartet noch auf den Impfstoff

Seit Montag wird besonders gefährdetes Personal in Krankenhäusern gegen das Coronavirus geimpft. Im Dorstener Krankenhaus ist bislang noch kein Impfstoff angekommen.

Die zweite Impfwelle in Nordrhein-Westfalen ist bislang nicht bis nach Dorsten geschwappt. Das St. Elisabeth-Krankenhaus wartet noch auf Impfstoff. Zunächst soll Personal gegen das Coronavirus geimpft werden, das einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist.

Am Montag (18. Januar) war in Nordrhein-Westfalen Impfstart in den Krankenhäusern. In der Düsseldorfer Uniklinik etwa ging es mit 1.200 Ampullen des Impfstoffs der Firma Moderna los. Das ist der zweite in der EU zugelassene Impfstoff nach dem Mittel von Biontech/Pfizer.

248 Dosen erwartet

Für das Dorstener Krankenhaus hieß es erst Montag, dann Dienstag – nun soll es kommenden Donnerstag (21.1.) wirklich losgehen mit den Impfungen. Geimpft wird voraussichtlich an insgesamt drei Tagen. Nach Auskunft des KKRN-Klinikverbunds sollen zunächst 248 Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer angeliefert und verimpft werden.

Bei einer ersten Erhebung im Dezember hatte gut die Hälfte des Personals in der Dorstener Klinik grundlegende Impfbereitschaft geäußert. Inzwischen geht man aber von einer deutlich höheren Impfbereitschaft aus. Der KKRN-Klinikverbund informiert seine Mitarbeiter unter anderem mit einer großen Aufklärungskampagne.

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Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik

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