Kreativtag förderte Schülertalente

DORSTEN Wieder einmal hatten die Sechstklässer des St. Ursula-Gymnasiums die Gelgenheit, ihre vielfältigen Talente zur Schau zu stellen: beim traditionellen Kreativtag.

von Von Holger Steffe

, 21.02.2008, 18:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Schach Matt" hieß  der Versuch von Jan Hendrik Tebart, Jan Heiming und Dani Jakob aus der 6d, einen Dominoparcours aus 1500 Steinchen zu bauen.

"Schach Matt" hieß der Versuch von Jan Hendrik Tebart, Jan Heiming und Dani Jakob aus der 6d, einen Dominoparcours aus 1500 Steinchen zu bauen.

Am Donnerstag präsentierten Schülerinnen und Schüler ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern, womit sie sich außerhalb der Schule in ihrer Freizeit beschäftigen. Aula, Schulhof und Turnhalle wurden zum Vorführraum.

Während Josef Feller seine geforderte Zugabe am Schlagzeug gab, zitterten nicht nur die Dominosteine auf den Vorführtischen, sondern auch die Erbauer Jan-Hendrik Tebart, Jan Heyming und Dani Jakob, um ihr Werk. Im Rahmen von begabungsfördernden Aktionen ist der Kreativtag ein fester Bestandteil des Stundenplans zu Beginn des zweiten Halbjahres geworden.

Außerschulische Interessen

Die außerschulischen Interessen kamen aus den verschiedenen Themengebieten: Tierfreunde, Computertechnik, Sport, Literatur, Musik, Malerei, Theater, Tanz – um nur einige zu nennen. Der Kreativtag ist ein „Miteinander-Wettbewerb“, bei dem jeder Teilnehmer mit seinen Ideen und möglichen verborgenen Fähigkeiten ernst genommen wird. Der Wettbewerb veranschaulicht Lernen als einen aktiven Prozess und hat eine hohe Motivationsqualität zur Folge. Die unterschiedlichen Potenziale der Schülerinnen und Schüler lassen sich auf diese Weise besonders herausfordern. Durch den Applaus der Zuschauer und Zuhörer wich die Anspannung in den Gesichtern der Kinder einem Lächeln. Hier können die Mädchen und Jungen ihr eigenes Potenzial erkennen, erforschen und gegebenenfalls ausschöpfen, um damit den Spaß am Lernen zu erhalten und zurückzugeben. Eine informative, interessante Veranstaltung für alle, die sich dafür Zeit nahmen.

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