Wolf

Lieblingsschaf der Enkelin von Wölfen gerissen: Schafzüchter gibt auf

„Schneeweißchen“, das Lieblingsschaf von Heinz Heselmanns Enkelin, gehört zu den zwei gerissenen Schafen, die er am Samstag in Östrich fand. Der entsetzte Schafhalter gibt nun auf.
Wieder sind zwei Schafe von Heinz Heselmann aus Dorsten-Östrich gerissen worden. Der Schafhalter gibt nach 65 Jahren nun auf. © Gahlener Bürgerforum

Am Samstagnachmittag fand Schafhalter Heinz Heselmann aus Dorsten-Östrich laut Gahlener Bürgerforum auf einer Weide zwei seiner Schafe tot auf. Die Weide ist mit Knotengeflecht und Stacheldraht eingezäunt.

Das Bereitschaftszentrale des LANUV wurde am Samstag um etwa 18 Uhr verständigt. Die Wolfsberaterin traf am Sonntag gegen 14.30 Uhr ein. Bei der ersten in Augenscheinnahme habe die Wolfsberaterin die Vermutung von Heinz Heselmann bestätigt, dass hier mehrere Wölfe am Werk waren. Ein getötetes Schaf wies einen Kehlbiss auf, das zweite Tier war beinahe komplett abgefressen.

„Ein wirklich trauriges Ende“

„Familie Heselmann ist fassungslos und zieht die Konsequenzen. Alle Schafe werden von einem befreundetet Schafhalter abgeholt und verkauft“, so das Bürgerforum in einer Mitteilung. „Heinz Heselmann gibt auf, nach 65 Jahren Schafhaltung. Ein wirklich trauriges Ende, was alle Familienmitglieder beschäftigt.“

Wieder gebe ein Schafhalter auf, so das Bürgerforum, was dazu führe, dass wieder Flächen, wie etwa Streuobstwiesen und kleinere Weiden nicht mehr durch Schafe gepflegt würden. Bereits am Sonntag (5. September) waren in Östrich zwei Schafe gerissen worden.

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