Lkw-Kontrolle: Der Mangel hat Methode

DORSTEN 54 Lkw hat die Polizei am Freitagvormittag an mehreren Stellen im Stadtgebiet kontrolliert. Das Ergebnis war erschütternd. An über 30 "Brummis" wurden Mängel festgestellt. Nicht immer blieb es bei einem Verwarnungsgeld.

von Dorstener Zeitung

, 13.03.2009, 16:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lkw-Kontrolle: Der Mangel hat Methode

Kritischen Blicken wurden die LKW am Freitagvormittag unterzogen.

Elf Mal wurden die Lkw-Fahrer zur Kasse gebeten, 42 Ordnungswidrigkeitanzeigen wurden geschrieben. Drei Fahrzeuge mussten sogar abgestellt werden. Von fünf Gefahrgutfahrzeugen wurde eins beanstandet, da die Beförderungspapiere nicht vollständig waren.    Ein 28-jähriger Lkw-Fahrer beförderte Anbaugeräte für Traktoren von Borken nach Dorsten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Planken der Ladefläche völlig marode waren. Teilweise war die Ladung bereits durch die Ladefläche gebrochen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Die Anbauteile mussten vor Ort umgeladen werden. Auf Fahrer und Halter kommen Ordnungswidrigkeitenanzeigen zu. Die Zulassungsstelle bekommt einen Kontrollbericht.Falsche Fahrtenschreiber verwendet Bei einem 42-jährigen Lkw-Fahrer aus Duisburg stellten die Beamten fest, dass er in zurückliegender Zeit nicht die für den Fahrtenschreiber vorgeschriebenen Tachoscheiben verwendet hatte. Dies führt dazu, dass nicht die tatsächlich gefahrene, sondern eine geringere Geschwindigkeit erfasst wird. Darüber hinaus fiel den Beamten ein 28-jähriger Lkw-Fahrer aus Stadtlohn auf, der mit seinem 26 Tonner einen Turmdrehkran von Hervest nach Dorsten zog. Hierfür lag keine Betriebserlaubnis vor. Eine erforderliche Genehmigung für den Straßentransport mit dieser Fahrzeugkombination lag ebenfalls nicht vor.In Polizeibegleitung zum Firmengelände   Da die Fahrzeugkombination aus Verkehrssicherheitsgründen nicht am Ort verbleiben konnte, wurde sie unter polizeilicher Absicherung bis zum nahe gelegenen Firmengelände begleitet. Anzeigen gegen Fahrer und Halter sind auch hier die Folge. 

Weiterhin fehlten Arbeitszeitnachweise und es wurden Geschwindigkeitsverstöße, Schäden am Fahrzeugrahmen und Ausrüstungsmängel festgestellt.

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