Coronavirus

Lockdown bei der Stadt: Das ändert sich für die Bürger

Der „harte Lockdown“ ab Mittwoch (16. Dezember) hat auch Auswirkungen auf die Dienststellen der Stadtverwaltung. Einige Bereiche bleiben geschlossen.
Der Wertstoffhof des Entsorgungsbetriebes bleibt geöffnet. © Guido Bludau (A)

Das Rathaus bleibt grundsätzlich weiterhin geöffnet. Unvermeidbare Besuche sind nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. „Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit nur Gebrauch, wenn sich Ihr Anliegen nicht telefonisch oder schriftlich klären lässt“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

Bearbeitung könnte länger dauern

Viele Mitarbeiter helfen derzeit in den Fachbereichen aus, die aktuell vor allem mit den Corona-Regelungen befasst sind. Dies könne dazu führen, dass die Bearbeitung von nicht dringlichen Vorgängen länger dauern könne. Die Stadt Dorsten bittet um Verständnis für diese Prioritäten.

Die Dienste des Bürgerbüros stehen weiterhin nach Terminvereinbarung zur Verfügung.

Die Stadtinfo an der Recklinghäuser Straße in der Innenstadt, die Volkshochschule, die Stadtbibliothek und die BiBi am See in Wulfen-Barkenberg, die Musikschule, das Stadtarchiv und das soziokulturelle Zentrum Das Leo bleiben ab Mittwoch grundsätzlich geschlossen.

Über Detailregelungen, wie Dienste dieser Einrichtungen zu den Bedingungen des Infektionsschutzes ermöglicht werden können, oder über mögliche Ausnahmen wird gegebenenfalls gesondert berichtet.

Die Stadtbibliothek wird am Dienstag (15. Dezember), dem letzten Tag vor dem Lockdown, durchgehend von 11 bis 19 Uhr öffnen. Das Team bittet darum, dass nur Einzelpersonen die Bibliothek besuchen und sich möglichst nicht länger als 15 Minuten aufhalten.

Wertstoffhof bleibt geöffnet

Der Wertstoffhof des Entsorgungsbetriebes bleibt geöffnet. Um das Ansteckungsrisiko für Mitarbeiter und Besucher zu minimieren gelten ab sofort folgende Regelungen:

  • Es werden höchstens zehn Fahrzeuge gleichzeitig auf das Betriebsgelände gelassen.
  • Die Fahrzeuge sollten nur mit höchstens zwei Personen besetzt sein.
  • Kunden sollten die Möglichkeit nutzen, bargeldlos zu zahlen.
  • Auf dem gesamten Betriebsgelände gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln.
  • Die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes bitten eindringlich darum, den Wertstoffhof nur dann aufzusuchen, wenn die Entsorgung von Abfällen zum jetzigen Zeitpunkt absolut notwendig ist. Bei starkem Andrang muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Nur bei Einhaltung dieser Regeln kann der Wertstoffhof weiterhin geöffnet bleiben und die Abfälle können ohne Terminabsprache abgegeben werden.

Der Entsorgungsbetrieb weist darauf hin, dass bereits vereinbarte Abholtermine für Sperrmüll – unabhängig vom Lockdown – nicht ausfallen und auch neue Termine vergeben werden – aufgrund der Auslastung aktuell allerdings frühestens für Februar.

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