Akustikband „LOFX“ verspricht für das Heimspiel eine „dicke Überraschung“

mlzKonzert

Die Band „LOFX“ (sprich: „Low Effects“) wird bald die Bühne im Pfarrheim von St. Marien rocken. Bei der Programmgestaltung nehmen sich die Musiker diesmal viele Freiheiten.

Dorsten

, 06.01.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Klassik war schon häufiger im Programm, auch Chormusik, Jazz und Weltmusik sowie Folk und Klezmer. Aber Rock- und Pop-Klänge - dieses Genre suchte man beim Kulturkreis von St. Marien bislang vergeblich. Neues Jahr, neue Kooperation: Am 18. Januar (Samstag) werden die vier Musiker der hiesigen Band „LOFX“ (sprich: „Low Effects“) die Bühne des Pfarrheims von St. Marien in der Marienstraße 75 rocken.

Special-Konzert

Die Band hat eine große Fanbasis in Dorsten - immerhin wohnt die Hälfte der Bandmitglieder in der Lippestadt, die anderen in der Nachbargemeinde Schermbeck. Und allen juckte es schwer in den Fingern, mal wieder in ihrer Heimat zu spielen. „Wir sind hier fast ein Jahr lang nicht mehr öffentlich aufgetreten“, erzählt Sängerin Michaela Grebe. „Das wollten wir ändern.“

Und zwar mit einem Special-Konzert, für das die Band lange nach einer geeigneten Location gesucht habe. „Irgendwann erinnerten wir uns, dass wir vor Jahren mal einen sehr schönen Auftritt bei einem Festival namens ,St. Marien rockt` hatten“, so die Frontfrau der Band. Kleine Bühne, schöne Stimmung, Platz für 120 Zuschauer, also richtig gemütliche Club-Atmosphäre.

Kulturkreis sorgt für Currywurst

Ursula Bensch, Vorsitzende des Kulturkreises, war sofort Feuer und Flamme, das „LOFX“-Konzert zu unterstützen, auch ihre Vereinsdamen waren von der Anregung schwer angetan - und so kommt es, dass sie bei dem Konzert nicht nur den Getränkeverkauf übernehmen, sondern auch Currywurst für die hungrigen Konzertbesucher kredenzen.

Ansonsten heißt es: „Wir stellen als Band alles andere selbst auf die Beine, haben Sponsoren und die Infrastruktur organisiert, tragen das finanzielle Risiko, haben aber alle Freiheiten“, betont Sängerin Michaele Grebe. „Da diesmal kein Veranstalter Vorgaben bei der Titelauswahl machen kann, haben wir beim Programm absolut freie Hand.“

Aus 100 Jahren Musikgeschichte

Natürlich wird die Band, die sich (fast) gänzlich der akustischen Covermusik verschrieben hat, auch diesmal ein süffiges Potpourri mit

Klassikern aus über 100 Jahren populärer Musikgeschichte (von A wie „A night like this“ bis Z wie „Ziggy Stardust“) in stets eigener Interpretation performen. „Aber diesmal bringen wir zum einen ein paar mehr Balladen auf die Bühne“ - und beim letzten Set werden Michaela Grebe, Gitarrist Peter Andrikopoulos, Bassist Wolfgang Grebe und Schlagzeuger Friedhelm Naujoks eine dicke Überraschung abliefern.

Es sind nur noch ganz wenige Eintrittskarten erhältlich. Im Vorverkauf gibt es sie im Pfarrbüro St. Marien (Marienkirche), Buchhandlung Schwarz auf Weiß (Freiheitsstraße), KFZ Castro (Marienstraße) und Hähnchen Finke (Friedrichstraße) sowie über die Bandhomepage.
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