Mercaden-Baustelle: 100 Tonnen Stahl pro Woche

Bauarbeiten im Plan

Wer die Dimension einer Großbaustelle erklären möchte, jongliert gerne mal mit ein paar Zahlen. Da ließ sich Mercaden-Investor Herbert Krämer beim Jahresempfang der SPD Dorsten nicht lumpen, obwohl er ja eigentlich "zum Glück nichts Neues zu berichten" hatte.

Dorsten

, 22.02.2015, 13:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Krämer bestätigte am Sonntag vor rund 70 Zuhörern im Alten Rathaus, dass das Bauvorhaben "gut voran" kommt. "Es ist alles im Plan." Rund 75 Menschen sind auf der Baustelle im Einsatz. Das neue Einkaufszentrum (Richtfest im September, Eröffnung im Frühjahr 2016) wird in einer Art Schiffsbauweise erstellt: von außen zur Mitte.

Arbeiten in der Erde

"Die Hauptarbeiten laufen derzeit aber noch in der Erde", betonte Krämer. Dort sind die beiden Parkebenen, aber auch der Wareneingang. "Da waren viele Schalungsarbeiten notwendig. Wir haben es ja mit hohen Decken zu tun, das war etwas komplex."

 

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Auf der Baustelle werden derzeit pro Woche 100 Tonnen Stahl verarbeitet. Auch an Rosenmontag wurden zehn Spannbetonbinder verlegt - "zum Glück nicht mehr, sonst hätte es einen Kollision mit dem Umzug gegeben", meinte der Mercaden-Investor. 16 Tonnen wiegt jeder dieser Binder, das muss der Gitterkranbagger inmitten der Baustelle ran.

Spezialkran verschwindet im Mai

Anfang bis Mitte Mai wird dieses Schwergewicht dann nicht mehr benötigt und von Spezialkränen auf Straßenniveau gehoben. "Das wird eine interessante Aktion." Weniger später ist der Rohbau fertig.

Krämer, der die Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung in Dorsten sowie den Innenstadt-Kaufleuten ausdrücklich lobte, bestätigte am Sonntag, dass "schon sehr viel erreicht" sei, "aber es stehen noch weitere Herausforderungen bevor". In der Innenstadt von Dorsten stünden aber, auch wenn es wirtschaftlich schwierige Zeiten seien, die Zeichen ganz gut. 

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