Munitionsdepot büßt zehn Dienstposten ein

Standort gesichert

Der Schrumpfprozess der Bundeswehr-Standorte geht auch an Dorsten nicht vollständig vorüber: Auch der Wulfener Muna droht ein personeller Aderlass, allerdings nur von geringem Umfang.

WULFEN

von Von Klaus-Dieter Krause

, 27.10.2011, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Munitionsdepot in Wulfen aus der Vogelperspektive.

Das Munitionsdepot in Wulfen aus der Vogelperspektive.

In einer Pressemitteilung des Abgeordneten-Büros Philipp Mißfelder (CDU-MdB) heißt es dazu: "Gut für Dorsten ist der Erhalt des Munitionsdepots Wulfen. Hier werden lediglich 10 von 160 Dienstposten abgebaut. Die verbleibenden 150 Dienstposten werden weiterhin für das Munitionsdepot des Organisationsbereichs Streitkräftebasis zuständig sein. Zusätzlich wird in Wulfen ein Bundesfeuerwehr-Munitionsdepot als Teil des Organisationsbereichs Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen angesiedelt werden."

Wie berichtet hat die Muna schon seit Jahren davon profitiert, dass anderswo Lagerkapazitäten reduziert und nach der Aufgabe von Standorten in Wulfen konzentriert worden waren. Entsprechend hatte sich dort auch das Personal mehr als verdoppelt. Außerdem seien in den nächsten Jahren weitere Millionen-Investitionen am Standort Wulfen geplant, was als Indiz dafür gewertet werden kann, dass dieses Munitionsdepot langfristig Bestand haben wird. 

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