Nährstoffreiche Mahlzeiten in den Kindertagesstätten

Ausgezeichneter Lieferant

Das Essen in Kindergärten ist oft pappig, Rohkost und Obst gibt es nur selten. Diese Kritik wird in einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Ernährung in Kindertagesstätten geäußert. In Dorsten trifft das nicht zu.

DORSTEN

, 02.06.2014, 15:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

So dürfen sich die Kindergartenkinder auf kindgerechte Menüs stürzen, die regelmäßig Gemüse beinhalten, die mit Kartoffeln oder Nudeln einhergehen. Fleisch, ein Kritikpunkt der Studie, kommt in Dorsten mal als Geflügelwürstchen, mal als Hackfleisch daher, nicht aber täglich.

Andreas Nagel, Chefkoch der Großküche im St.-Anna-Heim, ist der Kopf hinter dem ausgeklügelten Konzept. 1800 Essen täglich verlassen die Altenheimküche, vor fünf Jahren waren es gerade mal 300. "Und unsere Warteliste ist lang, die Qualität hat sich herumgesprochen, weitere Kindergärten würden gerne von uns beliefert werden." Dies ginge aber zu Lasten der Qualität und die will Nagel keinesfalls reduzieren.

"Mir ist wichtig, dass alle Kunden zufrieden sind", sagt Nagel, der schon mal freundliche Briefe von zufriedenen Kindern bekommt, die ihre Schreiben "An den lieben Koch" mit weiteren Wünschen adressieren.  "Ich möchte, dass die Kinder zu angemessenen Preisen vernünftig versorgt werden", lautet sein Credo. Und das setzt sein Team Tag für Tag maßstabsgetreu um. 

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