Freuen sich mit der physiotherapeutischen Abteilung des St. Elisabeth-Krankenhauses über die Eröffnung des Aktivparks (v.l.): Henning Lagemann (Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“), Andreas Hauke (Geschäftsführer Krankenhaus), Dirk Rundmann (stv. Technischer Leiter Krankenhaus), Holger Lohse (Technischer Beigeordneter Stadt), Stephan Flack (Bernhard Habsch GmbH) und Guido Bunten (kaufmännischer Direktor Krankenhaus). © Ralf Pieper
Wir machen Mitte

Neuer Gesundheitspark am Krankenhaus ist jetzt für alle zugänglich

Der Außenbereich des Krankenhauses in Dorsten ist zum öffentlichen „Gesundheitspark“ ausgebaut werden. Er wird Teil eines ganzen Rundwegs mit unterschiedlichen Bewegungsangeboten.

Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für kleine Kinder bis hin zu Senioren mit Kletterangeboten, einem Rollator-Parcours und Bänken zum Ausruhen: Der Außenbereich des Krankenhauses in Dorsten ist zum öffentlichen „Gesundheitspark“ ausgebaut werden.

Jetzt wurden die Bauarbeiten im letzten Teilbereich abgeschlossen. Im südlichen Bereich des Areals wurden zuletzt noch ein Geländer sowie der Handlauf für den Rollstuhl- und Rollatoren-Parcours installiert. Jetzt ist der gesamte Bereich zugänglich.

Sport, Spaß und Spiel

Für Kinder sorgen nun ein Slackline-Parcours, ein Baumstamm-Mikado sowie ein Trampolin und eine Kletterpyramide für Spaß und Spiel an Bewegung. Mehrere Geräte zur Förderung von Bewegungsanreizen stehen auch für Erwachsene zur Verfügung. Zahlreiche Bänke laden zum Erholen und Verweilen in der Parkanlage ein.

Auf einem Übungspfad mit unterschiedlichen Belagsmaterialien und Höhendifferenzen können gehbeschränkte Menschen den Umgang mit Rollator oder Rollstuhl für den Alltag trainieren.

„Wir freuen uns, dass uns die Stadt bei der Planung mit ins Boot geholt hat. Unsere Patienten, Besucher und auch Mitarbeiter werden von diesem neuen Bewegungsangebot sehr profitieren“, erklärte Andreas Hauke, Geschäftsführer des KKRN-Klinikverbundes, bei der Eröffnung.

Holger Lohse, Technischer Beigeordneter der Stadt, ergänzte: „Der Gesundheitspark ist vielleicht nicht das größte ‚Wir machen Mitte‘-Projekt, aber dennoch ein besonders wertvolles: Als Angebot für jedermann integriert es unser Krankenhaus noch stärker in die Mitte unserer Gesellschaft.“

Mitarbeiterinnen der physiotherapeutischen Abteilung des Krankenhauses erläutern einer Nutzerin ein Gerät zur Förderung von Bewegungsanreizen.
Mitarbeiterinnen der physiotherapeutischen Abteilung des Krankenhauses erläutern einer Nutzerin ein Gerät zur Förderung von Bewegungsanreizen. © Stadt Dorsten/Pieper © Stadt Dorsten/Pieper

Am Gesundheitspark entlang verläuft auch ein Teil der „Dorstener Runden“ für Radfahrer, Jogger und Spaziergänger, die ab Herbst 2021 gebaut werden. Diese unterschiedlichen langen Rundwege mit ihren sieben „Aktivpunkten“ berühren auch andere „Wir machen Mitte“-Projekte, wie die geplante neue Wegeverbindung entlang der Bahntrasse, den Petrinum-Sportpark, den Bürgerpark Maria Lindenhof, das Schölzbachtal und weitere.

Ein Rundweg führt zum geplanten Bolzplatz der Agathaschule, der auch aus dem „Spielflächen- und Bewegungsprogramm“ gefördert wird. Stelen an den einzelnen Aktivpunkten zeigen die Routenführung und offenbaren über QR-Codes zusätzliche Informationen zu der Strecke.

200.000 Euro Kosten

Die Planungen wurden vom Planungsbüro Kemper erarbeitet, gebaut wird der Gesundheitspark von Bernhard Habsch Garten- und Landschaftsbau. Die Kosten für den Gesundheitspark St. Elisabeth-Krankenhaus belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Das Projekt wird zu 90 Prozent aus Mitteln von EU, Bund und Land gefördert.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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