Neues Leben an den Brauturm

Investoren hoffen auf viele Anregungen

Der Wulfener Brauturm ist schon lange nicht mehr das Vorzeigeobjekt in Sachen Einkaufszentrum in Dorsten. Großer Leerstand, keine Gastronomie und auch ein wenig versteckt in zweiter Reihe, hat sich das Image des Nahversorgungszentrums nach und nach verschlechtert. Doch dies soll sich jetzt ändern.

Wulfen-Barkenberg

04.09.2014, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die BelMo-Gruppe aus Monheim am Rhein erwirbt Großimmobilien von gescheiterten Investoren, um sie danach wieder aufzuwerten. Im vergangenen Jahr kamen so 13 Objekte in NRW und Niedersachsen zusammen.

Das Einsammeln der Fragebögen soll dann beim Kartoffelfest geschehen, das am Samstag (11. Oktober) am Brauturm geplant ist. Der eigentlich von Rewe Schulten ausgerichtete Markt soll mit Hilfe der Vereine ein wenig größer werden und dann auch eine Plattform für die Vorstellung der neuen Inhaber des Brauturms bieten. „Wir dachten erst an einen Tag der offenen Tür“, erklärte Ulrich Rohsiepe, „aber das Kartoffelfest bietet einen noch besseren Anreiz, unsere Sache. Für den Komplex zwischen Hervester Straße und dem Gewerbegebiet Köhl wurden auch schon erste Verbesserungsvorschläge von den Wulfener Vereinen gemacht. Ein wichtiger Punkt war die Gastronomie im Brauturm. „Wir tun uns nicht leicht damit, einen seriösen und nachhaltigen Gastronom zu finden“, betont Rohsiepe. „Aber wir sind bereits im Gespräch mit Investoren, die auch mal eine längere Durststrecke überstehen können.“ Als weiteres Problem wurden die schlechte Sichtbarkeit des Geländes für Auswärtige sowie die unbefriedigende Parkplatzsituation genannt.

An diesem Abend bot der Wulfener Wappenbaum Verein, als Dachorganisation der Wulfener Vereine, seine Mithilfe an. „Ein lebendiges Einkaufszentrum ist auch im Interesse der Wulfener“, sagte der Vorsitzende Werner Henkel. In welchem Rahmen dies genau geschieht, wird sich in den kommenden Tagen ergeben. Zunächst sollen die einzelnen Vereine sich auch intern beraten können.

Die BelMo-Gruppe aus Monheim am Rhein erwirbt Großimmobilien von gescheiterten Investoren, um sie danach wieder aufzuwerten. Im vergangenen Jahr kamen so 13 Objekte in NRW und Niedersachsen zusammen.

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