Nordwestbahn will Informations-Politik verbessern

Nach wiederholter Kritik

Nach der wiederholten Kritik von Fahrgästen an der Informations-Politik der Nordwestbahn verspricht Timo Kerssenfischer, Pressesprecher des Nahverkehrs-Unternehmens, Verbesserungen in diesem Bereich.

Dorsten

von Von Klaus-Dieter Krause

, 02.10.2013, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem sich Fahrgäste in der Redaktion dieser Zeitung gemeldet und über chaotische Zustände am Essener Hauptbahnhof berichtet hatten, nimmt Timo Kerssenfischer Stellung: „Es war tatsächlich so, dass unsere Regionalbahn-Züge nach Dorsten und Borken mit fahrplanmäßiger Abfahrt um 17.31 Uhr, 18.31 Uhr und 19.31 Uhr jeweils rund 15 Minuten Verspätung hatten. Das war jedoch Folge von Umständen, die wir nicht beeinflussen konnten.“ Auch die Verlegung auf ein anderes Gleis sei nicht von der Nordwestbahn, sondern von der DB als Bahnhofsbetreiber veranlasst worden. Kerssenfischer: „Zu deren Info-Politik und Inhalt und Verständlichkeit der Lautsprecher-Durchsagen kann ich nichts sagen, das liegt außerhalb unseres Einflussbereichs.“

Kritisiert wurde auch das rüde Verhalten des NWB-Personals am Bahnsteig. „Ich habe noch nicht mit den Mitarbeitern sprechen können“, bedauerte Kerssenfischer. „Falls es sich so zugetragen hat, wie der Fahrgast berichtet, kann ich mich nur im Namen der NWB entschuldigen.“ Generell sei es zwar nicht zulässig, durch Blockieren der Türen die Zugabfahrt zu behindern. Aber in solchen Ausnahme-Situationen, wenn kurzfristig ein Gleiswechsel stattfinde, müsse mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vorgegangen werden. Im besagten Fall hatten Bahn-Reisende die Türen blockiert, damit Nachfolgende den Zug noch erwischen konnten. Timo Kerssenfischer: „Unsere Zugführer haben ohnehin die Weisung, genau zu beobachten, ob noch Reisende zusteigen wollen.“

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