Nur 56,7% der Befragten halten Dorsten für familienfreundlich

Umfragekampagne

Ist Dorsten eine familienfreundliche Stadt? "Geht so", meinen die Leser, die sich im April an unserer Umfrageaktion "Familie in Dorsten" beteiligt haben: Nur 56,7 % der Teilnehmer meinen, dass Familien hier gut aufgehoben seien.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 29.04.2011, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
.Diese Familie genießt die Sonne im Schatten von St. Agatha. 56,7 Prozent der Befragten im Rahmen unserer Umfragekampagne halten Dorsten für kinderfreundlich.

.Diese Familie genießt die Sonne im Schatten von St. Agatha. 56,7 Prozent der Befragten im Rahmen unserer Umfragekampagne halten Dorsten für kinderfreundlich.

Und nochmal 20 % sagen, dass das Angebot in keinem Ortsteil ausreicht. Einen guten Ruf hingegen hat das Dorstener Krankenhaus. „Würden Sie Schwangeren empfehlen, ihre Kinder dort zur Welt zu bringen“, hatten wir gefragt. Mehr als zwei Drittel meinten, sie hätten nur Gutes gehört oder es selbst erlebt. Zehn Prozent hingegen würden nicht empfehlen, im St. Elisabeth-Krankenhaus zu entbinden.40 % der Umfrageteilnehmer sagten, das Kindertagesstätten-Angebot sei in allen Ortsteilen gut verteilt, 24 % finden es schwierig, in akzeptabler Nähe zur Wohnung einen Kita-Platz zu finden. Übrigens: Knapp die Hälfte der teilnehmenden Leser bezeichnete es als sinnvolle Investition, die Zahl der U3-Plätze noch zu steigern. Für 18 Prozent der Befragten sollte Dorsten angesichts der Finanznot nur die gesetzliche U3-Mindestnorm erfüllen.

„Tut die Stadt genügend gegen die Kinderarmut?“ „Nein“, sagten 42,2 %, nur 22,3 % meint, dass die Verwaltung alles unternimmt, was im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt. Die beiden Familienbildungsstätten Haus der Familie und Paul-Gerhardt-Haus haben ein gutes Standing bei unseren Lesern: Immerhin ein Drittel informiert sich über deren Angebote und nimmt an diesen teil. Zum Thema Grundschulen ist die Meinung der Umfrageteilnehmer eindeutig: 71,5 % fordern, dass keine Grundschulen mehr geschlossen werden dürfte, auch wenn es viel Geld kostet. Unentschieden hingegen die Einschätzung zur Zukunft der Haupt- und Realschulen. 44,5 % der Leser fordern den Erhalt der beiden Schulformen, 47,6 % favorisieren jedoch eine Gesamtschule beziehungsweise eine Verbundschule.

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