Nur zwei Kitas wurden berücksichtigt

"Offensive Frühe Chancen"

Zehn Kindertagesstätten aus Hervest, Wulfen, Feldmark und der Altstadt hatten Interesse an der neuen Bundesinitiative, aber nur die Anträge der Kitas Joachimstraße (städtisch) und St. Josef (katholisch) wurden bewilligt.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 01.04.2011, 12:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zehn Kindertagesstätten aus Hervest, Wulfen, Feldmark und der Altstadt hatten Interesse an der neuen Bundesinitiative, aber nur die Anträge der Kitas Joachimstraße (städtisch) und St. Josef (katholisch) wurden bewilligt.

Zehn Kindertagesstätten aus Hervest, Wulfen, Feldmark und der Altstadt hatten Interesse an der neuen Bundesinitiative, aber nur die Anträge der Kitas Joachimstraße (städtisch) und St. Josef (katholisch) wurden bewilligt.

Beide Einrichtungen werden seit Anfang des Monats zu Schwerpunkt-Kitas "Sprache und Integration" ausgebaut.  Bis Ende 2014 dauert das Projekt, das unter dem Motto „Offensive Frühe Chancen“ steht. Der Bund stellt rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4000 Kindergärten, vornehmlich in sozialen Brennpunkten zu fördern. Den beiden ausgewählten Dorstener Kitas kam dabei sicherlich zu Gute, dass sie beide im Projektbereich der „Sozialen Stadt Hervest“ liegen, in dem es viele kleine Kinder gibt, die Sprachförderbedarf haben. In den kommenden vier Jahren werden die beiden Kitas mit jeweils 25 000 Euro pro Jahr bezuschusst, 20 000 Euro entfallen dabei auf zusätzliches Fachpersonal, 5000 Euro auf die Sachkosten.Kinder mit Sprachdefiziten fördern

Mit den zusätzlichen Mitteln sollen Kinder unter drei Jahren gefördert werden, die Sprachdefizite haben. „Dies gilt nicht nur Kinder mit Migrationshintergrund, sondern für alle Kinder, die Defizite in dem Bereich haben“, erklärte die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Dorstener Jugendhilfeausschusses. Die geförderten Kinder werden von den Fachkräften über die vier Jahre hinweg begleitet, die Entwicklung, die sie dabei nehmen, wird dokumentiert. Die Ergebnisse werden dann wissenschaftlich aufgearbeitet und messbar dargestellt. Die Sprachförderer der beiden Dorstener Einrichtungen werden ein gemeinsames Konzept abstimmen und intensiv mit den Eltern und auch den örtlichen Grundschulen zusammenarbeiten. 

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