Online ging es um die Zukunft Rhades - Lembeck ist als nächstes dran

Video-Workshop

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Zur Zukunft Rhades gab es am Donnerstag (19.11.) den ersten Video-Workshop. Am Montag (23.11.) ist dann Lembeck an der Reihe.

Rhade, Lembeck

21.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Blick auf die Frage „Was soll in Rhade so bleiben, wie es ist?“ zeichnete sich in der Online-Beteiligung ab, dass sich die Menschen in ihrem Dorf sehr wohl fühlen

Mit Blick auf die Frage „Was soll in Rhade so bleiben, wie es ist?“ zeichnete sich in der Online-Beteiligung ab, dass sich die Menschen in ihrem Dorf sehr wohl fühlen © Jennifer Uhlenbruch (A)

Die ursprünglich in den Sporthallen vor Ort in Rhade und Lembeck geplanten Bürgerwerkstätten wurden und werden wegen der Corona-Beschränkungen als Videokonferenzen durchgeführt. Zum ersten Workshop kamen rund 25 Teilnehmer online zusammen, um sich über die Zukunft des Stadtteils auszutauschen.

Unter Moderation von Elke Frauns vom beauftragten Büro Frauns - Kommunikation, Planung, Marketing aus Münster wurde ein detaillierter Einblick in die Erkenntnisse der bisherigen Beteiligungsschritte gegeben. So haben sich an der ersten Online-Befragung im Oktober 154 Rhader Bürgerinnen und Bürger mit großem Interesse und hohem Engagement beteiligt.

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Mit Blick auf die Frage „Was soll in Rhade so bleiben, wie es ist?“ zeichnete sich in der Online-Beteiligung ab, dass sich die Menschen in ihrem Dorf sehr wohl fühlen, denn die engagierte Vereinsarbeit, der starke soziale Zusammenhalt sowie die gelebte, familiäre Nachbarschaft wurden als charakteristisch für das Rhader Zusammenleben herausgestellt.

Gute Möglichkeiten zur Nahversorgung

Deutlich wurde auch, dass die heute noch guten Möglichkeiten zur Nahversorgung in Rhade wertgeschätzt werden. Große Aufmerksamkeit fanden in der Online-Befragung zudem die vielfältigen Angebote und Einrichtungen für Sport, Musik und Kultur, die naturnahe Umgebung und das attraktive Landschaftsbild. Als besonders wichtig für eine zukunftsorientierte Entwicklung ihres Dorfes sehen die Teilnehmer der Befragung aber auch die gute regionale und überregionale Anbindung an das Straßen- und Autobahnnetz sowie den Bahnhof, der Rhade an die näheren und weiteren Regionen anschließt.

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Die zweite Frage der Online-Beteiligung lautete „Was soll sich in Rhade verändern?“. Die fast 1000 eingegangenen Einzelhinweise zeugen davon, dass vielfältige Denkrichtungen und zahlreiche Ideen für eine zukunftsfähige Dorfentwicklung bei den Rhadern vorhanden sind. Als Schwerpunktthemen kristallisierten sich eine mögliche Erweiterung des Nahversorgungsangebotes sowie eine Neu- bzw. Umgestaltung des Dorfkerns heraus.

Sanierung einiger Straßen

Im Bereich der Mobilität wurden vor allem die Sanierung einiger konkret benannter Straßen und der Ausbau des Radwegenetzes angeführt. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr zudem das Thema der Freizeitgestaltung: Neue Spiel- und Sportstätten standen hierbei genauso im Fokus wie attraktive und naturnahe Aufenthaltsorte – immer verbunden mit dem wichtigen Hinweis auf eine anzustrebende generationenübergreifende Ausgestaltung. Handlungsbedarf wird zudem im Bereich der Baulandentwicklung gesehen, um insbesondere dem Wegzug junger Bevölkerungsgruppen aktiv entgegenzusteuern.

Um Lembeck, hier ein Blick von oben auf Schloss Lembeck, ist am Montag (23.11.) an der Reihe.

Um Lembeck, hier ein Blick von oben auf Schloss Lembeck, ist am Montag (23.11.) an der Reihe. © Oskar Neubauer (A)

Am Montag (23. November) findet der nächste Video-Workshop statt, dann zur Zukunft Lembecks. Diese Videokonferenz ist ausgebucht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

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Im Anschluss wird zum 1. Dezember eine zweite Online-Befragung freigeschaltet, bei der konkrete Zukunftsideen und -projekte gesammelt werden. Alle Rhader Bürgerinnen und Bürger sind erneut herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Hierzu werden noch gesondert Informationen veröffentlicht.

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