„Operation Seatbelt“: Polizei kontrolliert die Gurtpflicht

Gurtpflicht-Kontrollen

Der Gurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen - und das nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern. Daher beteiligt sich die Polizei Recklinghausen an der Operation Seatbelt.

Dorsten

09.03.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei kontrolliert in dieser Woche verstärkt die Gurtpflicht. (Symolbild)

Die Polizei kontrolliert in dieser Woche verstärkt die Gurtpflicht. (Symolbild) © picture alliance / dpa-tmn

Das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, aber auch das Nichtsichern von Kindern in Fahrzeugen steigert das Risiko, bei einem Verkehrsunfall verletzt zu werden, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung. Der Gurt rettet Leben und schützt vor schweren Verletzungen. Daher beteiligt sich die Polizei Recklinghausen an den europaweiten TISPOL-Kontrollen „Operation Seatbelt“ in der Zeit von Montag (9. März) bis Sonntag (15. März).

Die Polizei führt in diesem Zeitraum flächendeckende Kontrollen in den Städten des Kreises Recklinghausen und in Bottrop durch. Durch die Ahndung von Gurtverstößen soll die Akzeptanz der Rückhaltesysteme gesteigert und damit das Bewusstsein zur „unumgänglichen Nutzung“ gefördert werden.

Hohe Verwarngelder drohen

Während nicht angegurteten Erwachsenen ein Verwarngeld von 30 Euro droht, wird beim Nichtsichern eines Kindes ein Verwarngeld von 60 Euro fällig - bei mehreren Kindern 70 Euro - und seit dem 1. Mai 2014 wird das zusätzlich mit einem Punkt im Flensburger Register geahndet. In diesem Sinne richtet die Polizei einen Appell an alle Fahrer: „Schützen Sie sich durch das Anlegen des Sicherheitsgurtes und Ihre Kinder durch geeignete Kindersitze - auch bei kurzen Wegstrecken!“

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