Der Streifendienst wird von den Homeoffice-Regelungen bei der Polizei nicht beeinflusst. © dpa
Homeoffice

Polizei-Mitarbeiter im Homeoffice, keine Änderung auf der Straße

Möglichst viele Polizisten sollen ins Homeoffice, nicht in allen Bereichen ist das möglich. Die Polizei erklärt, wie die Dinge in Dorsten und Umgebung geregelt sind.

Ein Erlass des NRW-Innenministeriums sieht vor, dass auch Polizisten, soweit es ihnen möglich ist, derzeit im Homeoffice arbeiten sollen. Das wird in Dorsten wie auch im ganzen Kreis Recklinghausen umgesetzt. „Die Möglichkeiten, die wir haben, haben wir zu 100 Prozent ausgeschöpft“, erklärt Andreas Wilming-Weber, Leiter der Polizei-Pressestelle, auf Anfrage.

Weniger Polizisten in Büros, Streifendienst nicht betroffen

Das betrifft die Bereiche der Stabsdienststelle, der Vermittlung, der Sachbearbeitung, der Pressestelle oder der Kriminalitätsstellen. „In den Büros sitzt zum Beispiel nur jeweils ein Sachbearbeiter. Die Präsenz auf der Straße ist davon aber nicht betroffen“, betont Andreas Wilming-Weber. Das im sogenannten Wach- und Wechseldienst auf Streife eingesetzte Personal könne natürlich nicht ins Homeoffice.

„Man muss schon unterscheiden, wo es möglich ist und wo nicht“, meint der Pressesprecher. Die genaue Zahl der Beamten im Homeoffice will er aus Sicherheitsgründen nicht nennen. Bevor Polizisten zu Hause auf dienstliche Datenbanken zugreifen, müssen die Rechner erst mit entsprechenden Sicherheitshürden ausgestattet werden, um einen elektronischen Angriff zu verhindern. „Das hängt mit Hardware und Lizenzen zusammen“, schildert Andreas Wilming-Weber. In Dorsten seien dementsprechend einige Mitarbeiter der Kommissariate im Homeoffice, die Mitarbeiter auf der Polizeiwache nicht.

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Bastian Becker

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