Preisträger verbindet die Freude am Schreiben

Dorstener Lesezeichen

Im Cornelia Funke-Baumhaus sind am Samstag die Preisträger des "Dorstener Lesezeichens" gekürt worden. Zur Preisverleihung waren indes nur fünf der zehn Autoren persönlich erschienen.

DORSTEN

von Von Ralf Pieper

, 23.10.2011, 17:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fünf der zehn Preisträger des Wettbewerbs »Dorstener Lesezeichen« waren am Samstag ins Cornelia Funke-Baumhaus gekommen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs (3.v.l.), Anke Klapsing-Reich vom Baumhaus-Trägerverein (5.v.l.) und der Vorsitzende des Literarischen Arbeitskreises, Prof. Dr. Werner Wenig (3.v.r.), gratulierten den Gewinnern.

Fünf der zehn Preisträger des Wettbewerbs »Dorstener Lesezeichen« waren am Samstag ins Cornelia Funke-Baumhaus gekommen. Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Briefs (3.v.l.), Anke Klapsing-Reich vom Baumhaus-Trägerverein (5.v.l.) und der Vorsitzende des Literarischen Arbeitskreises, Prof. Dr. Werner Wenig (3.v.r.), gratulierten den Gewinnern.

Der Wettbewerb "Dorstener Lesezeichen" wurde ins Leben gerufen, um besonders unbekannte Autoren zu fördern und kreativen Talenten die Möglichkeit zu geben, mit ihrer Lyrik oder Prosa in die Öffentlichkeit zu treten. Die Resonanz auf die Ausschreibung war sehr groß. "Die Jury war überrascht von der Qualität der eingereichten Texte und hatte es nicht leicht, eine Reihenfolge bei der Preisvergabe zu finden", lobte Prof. Dr. Werner Wenig, Vorsitzender des Literarische Arbeitskreises. So kam es zu der etwas ungewöhnlichen Preisverteilung, bei der nach den drei Erstplatzierten weitere sieben Autorinnen und Autoren allesamt mit dem vierten Preis ausgezeichnet wurden - die Jury konnte sich nicht entscheiden.

Aus Werken gelesen

Den ersten Preis erhielt die Hamburger Journalistin und Autorin Monika Butler. Britt Glaser aus Oer-Erkenschwick und Angelica Seithe aus München freuten sich über den zweiten und dritten Preis. Sandra Hartmann, Marion Redzich, Edmund Ruhenstroth, Edeltrud Wisser, Bodo Mario Woltiri, Rosa Marusenko und Sven Artmann belegten allesamt Platz vier.

Mal spannend, mal nachdenklich

Nach der Preisverleihung lasen fünf der Preisträger aus ihren Werken. Mal spannend, mal nachdenklich, mal humorvoll- die Lesung zeigte, wie abwechslungsreich die eingereichten Kurzgeschichten und Gedichte waren. Von der Satire übers Gedicht bis hin zum Krimi war jedes Genre vertreten. Bei aller Unterschiedlichkeit zeigten die Autorinnen und Autoren eine Gemeinsamkeit: die Freude am Schreiben und die Freude, ihr Publikum in den Bann zu ziehen und zu überraschen. In einer Anthologie werden die Werke veröffentlicht und dem breiten Publikum vorgestellt.

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