Ratten plagen Anwohner in Altendorf-Ulfkotte

Kampf gegen Schädlinge

Auf dem gestapelten Kaminholz hinter seinem Haus findet Doktor Jan Krüger die kleinen schwarzen Kot-Kugeln häufiger, "dick wie Kaffeebohnen". Sie zeugen von den unerwünschten Nagetieren, die sich in seiner Nachbarschaft in Altendorf-Ulfkotte herumtreiben: Ratten. Lebendig gesehen hatte er sie noch nicht. Bis jetzt.

DORSTEN

, 28.05.2014, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ratten sieht man tagsüber selten, aber ihre Hinterlassenschaften deuten auf ihre Existenz hin.

Ratten sieht man tagsüber selten, aber ihre Hinterlassenschaften deuten auf ihre Existenz hin.

Das sei genau der richtige Weg, bestätigte Lisa Bauckhorn, Pressesprecherin der Stadt, auf Anfrage der Dorstener Zeitung. „Wenn wir über ein Rattenproblem informiert werden, schauen wir dort nach.“ Auch prophylaktisch werde vonseiten der Stadt etwas getan. Zum einen würde Gift in der Kanalisation ausgelegt, zum anderen würden die Spezialisten bei akutem Rattenbefall an bestimmten Stellen aktiv werden. „Sie legen dann Gift an Stellen aus, die nur für Ratten und nicht für Hunde oder Katzen zugänglich sind.“

Jeder Anwohner selbst kann auch etwas tun, damit sich die Ratten bei ihm nicht wohlfühlen. „Man sollte keine Essensreste in die Toilette kippen, keine Fleischreste auf dem Kompost entsorgen“, sagt Stadtsprecherin Lisa Bauckhorn. Generell sollte einfach nur Kompostierbares, wie das Grün von Möhren, auf dem Kompost im Garten entsorgt werden. Und einen persönlichen Tipp hat die Sprecherin der Stadt auch. „Ein Hund vertreibt die Ratten sehr gut.“ Doktor Jan Krüger weiß dennoch, dass der Kampf gegen Ratten ein ständiger ist. „Man kann sie nur dezimieren, ausrotten wird man sie nicht.“ 

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