Reisebüros bestens informiert

29.08.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten "Wir haben keine Kunden für den Peleponnes oder die Insel Euböa", zeigt sich Frank Dorsch vom Reisebüro Cosanne Lembeck erleichtert. Die beliebten Touristenziele Griechenlands wie Rhodos, Kreta und Kos seien von den Großbränden gottlob nicht betroffen.

Aufmerksam verfolgen die hiesigen Reisebüromitarbeiter die aktuelle Lage. "Wir prüfen regelmäßig die Info-Faxe, schauen, ob Hotelanlagen in den Urlaubsgebieten gefährdet sind", bestätigt Linda Feige vom Hapag-Lloyd-Reisebüro ebenso wie Gerlind Westerburg vom Reisecenter Wulfen, Am Brauturm: "Bislang hat auch das Auswärtige Amt noch keine Einreisewarnung ausgegeben", berichtet sie.

Auch Michael Vospohl (Foto) von der gleichnamigen Reiseagentur war erleichtert, nachdem er sich durch die aktuellen "Vorgänge" geblättert hatte: "Kein Kunde von uns ist betroffen." Ansonsten verlässt er sich auf die gängige Praxis im Krisenfall: "Eigentlich ist es Usus, dass die Veranstalter kostenlos eine Umbuchung auf ein Alternativziel anbieten", weiß er aus Erfahrung. Ob Stornierungswünsche berücksichtigt würden, hinge von der Kulanz des jeweiligen Reiseveranstalters ab. sing

In gesamt NRW liegen keine Stornierungsanfragen vor, erklärte die Rechtsabteilung der Verbraucherschutzzentralen in Düsseldorf. Über rechtliche Fragen gibt der Artikel "Hurrikan & Co: Wenn höhere Gewalt die Urlaubsfreude trübt" Aufschluss, der unter dem Link "Reise, Freizeit + Mobilität - Reisebuchung" auf der Internetseite zu finden ist www.vz-nrw.de

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Petrinum-Schüler bekommen Preis für die Erforschung von „Heiligtümern“