Rhader Arzt Dr. Heine darf nicht mehr röntgen

RHADE Die Proteste der Rhader gegen die Abschaffung der Röntgenleistung in der Praxis Dr. Heine haben nicht gefruchtet. Denn der Berufsausschuss der Ärzte und Krankenkassen Westfalen-Lippe wies Dr. Heines Widerspruch gegen das Röntgenverbot auf Grund gesetzlicher Bestimmungen zurück.

von Dorstener Zeitung

, 15.03.2009, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rhader Arzt Dr. Heine darf nicht mehr röntgen

Vorzeigen ja, anwenden nein! Dr. Friedrich C. Heine muss als Folge der Gesundheitsreform sein in vielen Jahren ärztlicher Praxis bewährtes Röntgengerät in Rhade einmotten.

Das, obwohl er die Möglichkeit hätte, Privat- und Kassenpatienten weiterhin in seiner Praxis zu röntgen - allerdings auf Kosten der Patienten. Heine dürfte demnach die Untersuchungen vornehmen, wenn er seine Patienten im Vorfeld darüber aufklärt, dass es Röntgenleistungen auf Kassenkosten in entsprechenden Facharztpraxen gibt. Laut Auskunft der Eheleute Roggenkamp lehnt Dr. Heine „diese Art der Zweiklassenmedizin“ aber ab.

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