Rockorchester Ruhrgebeat will sich in Grugahalle für Hymne empfehlen

DORSTEN Für Hans von der Forst, dem Chef des Rockorchesters Ruhrgebeat, geht ein Traum in Erfüllung. Mit seiner Großformation darf er jetzt endlich die Essener Grugahalle rocken.

von Von Michael Klein

, 11.03.2009, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rockorchester Ruhrgebeat will sich in Grugahalle für Hymne empfehlen

Hans von der Forst, Chef des Rocktheaters Ruhrgebeat.

Es ist nicht nur ein ganz besonderes Konzert, sondern auch eine Bewerbung als musikalischer Botschafter für das Kulturhauptstadtjahr 2010. Denn, wer könnte die Region besser repräsentieren als diese geballte Anhäufung von Musikern aus verschiedenen Nationen, mit diversen musikalischen Backgrounds, die zudem aus mehr als 20 unterschiedlichen Städten des Ruhrpotts stammen? „Wir sind ein Schmelztiegel par excellence“, sagt der Bandleader.

Kein Jahr mehr. Die Zeit läuft. Die Uhr zählt rückwärts: Countdown auch für das Rockorchester Ruhrgebeat. „2010 schaut die Welt auf unsere Region“, weiß Hans von der Forst. Und damit sicher auch auf das großformatige rockmusikalische Aushängeschild des Reviers. „Beim Auftritt in der Grugahalle, in der Herzkammer der Ruhrkultur, werden wir eine Premiere präsentieren“, kündigt der Wulfener an. Die 32 Köpfe zählende Riesencombo lüftet den Schleier über eine Hymne für 2010. „Wir spielen eine Fanfare, eine Ode an das Ruhrgebiet“, so Hans von der Forst, „die wird den Fans in den kommenden Monaten immer wieder begegnen“.

Die großformatigen Plakate in Essen, Duisburg, Oberhausen, gesponsort von der Firma „Außenwerbung Ströer“, verkünden bereits das neue Motto: „Wir sind das RUHRGEBEAT“. Dass das Orchester ganz offiziell Projekt der Kulturhauptstadtjahr werden will, liegt da klar auf der Hand: So hat Hans von der Forst seinen Duzfreund und RVR-Chef Heinz-Dieter Klink in die Grugahalle eingeladen, dazu die Ruhr 2010-Chefs Fritz Pleitgen, Dieter Gorny und Oliver Scheytt.

Und wenn das alles nichts nützt: Als „Local Hero“ ist das Rockorchester Ruhrgebeat auf jeden Fall im Jahr 2010 am Start. Einen September-Abend darf sich Hans von der Forst nämlich für einen Auftritt auf dem Dorstener Marktplatz frei halten.

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