„Es gibt uns noch“: Schattenboxen auf dem Marktplatz in Dorsten

Coronavirus

Schattenboxen auf dem Marktplatz in Dorsten: Eine Kursleiterin möchte auf die Probleme während der Corona-Pandemie aufmerksam machen, aber auch Lebensfreude vermitteln.

Dorsten

, 15.06.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Francesca Faedda gibt QiGong- und TaijiQuan-Kurse. Seit Monaten kann sie wegen der Corona-Pandemie aber nicht unterrichten.

Francesca Faedda gibt QiGong- und TaijiQuan-Kurse. Seit Monaten kann sie wegen der Corona-Pandemie aber nicht unterrichten. © privat

Die QiGong- und TaijiQuan-Kurse von Francesca Faedda finden wegen der Corona-Pandemie seit Monaten nicht statt. Da geht es der Dorstenerin genauso wie vielen anderen Kursleitern und -teilnehmern.

Die Kurse sind allerdings nur ausgesetzt und nicht für alle Zeiten abgeblasen. Um öffentlichkeitswirksam zu zeigen, „dass es uns noch gibt“, kam Francesca Faedda die Idee, eine kleine Vorführung zu geben - mitten auf dem Marktplatz in der Dorstener Altstadt.

„Die Aktion soll Lebensfreude widerspiegeln“

Am Dienstag (16. Juni) führt Francesca Faedda ab 12.30 Uhr mit ihrer Gruppe und mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einige Übungen vor und lädt Interessierte gleichzeitig dazu ein, zuzuschauen oder auch mitzumachen. „Die kleine Aktion soll einfach Spaß machen und Lebensfreude widerspiegeln“, sagt sie.

QiGong ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. TaijiQuan, auch Schattenboxen genannt, gehört zur Familie der sogenannten inneren Kampfkunst für den bewaffneten oder unbewaffneten Nahkampf. TaijiQuan wird so von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert, in China ist es ein Volkssport.

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