Schulen ohne Grenzen

Kirchhellen Auch wenn mit Beginn des nächsten Schuljahres die Schulbezirksgrenzen aufgehoben werden, bleiben die Schulleiter- und leiterinnen der Grundschulen in Kirchhellen und Feldhausen gelassen.

11.09.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Ich glaube nicht, dass es Probleme geben wird", meint Peter Pawliczek, Chef der Gregorschule. "Unser Kollegium sieht optimistisch in die Zukunft; wir glauben, dass wir weiterhin zwei erste Klassen haben werden." Es dürfe auch nicht vergessen werden, dass Kirchhellen ein bevorzugtes Wohngebiet für Familien mit Kindern sei, sind sich die Schulen einig. Fakt ist ja, dass die Nähe des Wohnortes zur Schule auch weiterhin berücksichtigt wird.

"Falls nun vermehrt Bottroper Eltern ihre Kinder auf Kirchhellens Schulen schicken wollen, können sie sich gerne anmelden. Wenn die Kapazitäten es zulassen, nehmen wir gerne jeden auf, der kommen will", sieht Irene Overlack die Diskussion gelassen. Sie leitet die Johannesschule und denkt aber auch, dass der Schulweg den Bottropern wahrscheinlich zu lang sein wird. "Wir rechnen mit einer Anzahl von Anmeldungen aus den angrenzenden Gelsenkirchener und Gladbecker Gebieten. Aber auch die Eltern vor Ort schicken ihre Kinder gerne weiter auf unsere Schule", können sich Rosemarie Hürter und ihre Kollegen der Marienschule freuen.

"Ich habe eigentlich nur Bedenken, wenn es um Schulen mit einem hohen Migrantenanteil geht", überlegt die Leiterin der Matthias- Claudius-Schule, Dörte Plache. "Denen wenden vielleicht einige Eltern den Rücken zu. Dann wäre aber die Integrationsarbeit der letzten Jahre umsonst gewesen." kw

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