Schwangerschaft weckt Zukunftsängste bei Hartz IV-Empfängern

DORSTEN Die Schwangerschaftsberatung des Caritasverbandes Recklinghausen im Familienzentrum St. Johannes, Marler Str. 24, in Dorsten, bietet schwangeren Frauen kostenlos Beratung und Hilfestellung rund um das Thema Schwangerschaft. Umfassende Hilfe tut Not.

von Dorstener Zeitung

, 18.03.2009, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwangerschaft weckt Zukunftsängste bei Hartz IV-Empfängern

Maria-Anna Gaida, Sozialarbeiterin beim Caritasverband Recklinghausen, die für die Außensprechstunde in Dorsten zuständig ist.

Im Verlauf der Gespräche werden meistens weitere Probleme von den Frauen/Paaren/ Eltern angesprochen z.B. Beziehungsprobleme mit Partner und/oder Eltern, Angst vor Überforderung, psychische Probleme, soziale Isolation, Wohnungssituation, berufliche Situation, Probleme mit Geschwistern, etc. „Eine Schwangerschaft ist oft eine Umbruchssituation, in der viele Lebensaspekte nochmals verschärft gesehen werden und versucht wird, mehr Sicherheit zu bekommen“, so Gaida.

Daher brauchen die Frauen/Paare zuerst ein offenes Ohr, um von ihrer Situation, ihren Gedanken und Gefühlen erzählen zu können. Erst danach ist Unterstützung bei der Klärung der eigenen Situation und bei der Entwicklung von Lebensperspektiven gefragt. „Dabei geht es immer um ganz individuelle Lösungen für diese Frau, dieses Paar oder diese Familie und das macht die Arbeit immer spannend und interessant“, erklärt die Beraterin nach über 20 jähriger Arbeit in dem Bereich. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Arbeit ist auch die Information über oder Vermittlung zu anderen Institutionen oder Personen (Hebamme, Schuldnerberatung, etc.). Gibt es nach der Geburt des Kindes alte oder neue Probleme können sich die Frauen/Familien aus Dorsten weiterhin an ihre Beraterin wenden.  ►Kontakt zur Beratungsstelle: 02361/589059.

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