Schwarz, Rot und Grün agieren gemeinsam

Resolution zum Thema Inklusion

In Sachen "Inklusion" wollen die Grünen, die SPD und die CDU an einem Strang ziehen: Grün-Rot-Schwarz kam bei einem gemeinsamen Treffen überein, die Integration von Menschen mit Behinderungen in alle Alltagsbereiche als Anliegen der Stadt Dorsten verankern zu wollen.

DORSTEN

von Von Michael Klein

, 25.04.2011, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die schulische Inklusion wird im Rahmen der aktuellen Schuldiskussion Thema der kommenden Schulausschuss-Sitzung sein. Laut Verwaltungsvorlage dazu will die Stadt die derzeit geltende Rechtslage nicht ausblenden, erklärt aber, dass das Land zunächst aufzeigen solle, wie es sich die Umsetzung und die Finanzierung der Inklusion vorstellt. Erste Eckpfeiler dazu erwartet die Stadt im Sommer. Ziel des Landes ist es, dass bis zum Schuljahr 2019/2020, also zehn Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, mindestens 80 Prozent der Kinder mit Behinderungen einen Platz in einer inklusiven Schule bekommen. In ihrem ersten Antrag hatten Grüne und SPD gefordert, dass bis zum Schuljahr 2014/15 mindestens 45 Prozent der behinderten Dorstener Kinder einen Platz erhalten sollen.

Nach Ansicht der Stadt hängt eine Umsetzung insbesondere davon ab, dass die Schulen vom Land mit entsprechend geschultem Lehrpersonal ausgestattet werden. Auch sei es zwingend nötig, die Eltern nicht behinderter Kinder und die Regelschulen in die Diskussion einzubeziehen. Aus Sicht der Dorstener Verwaltung sollten parallel zur Schulentwicklungsplanung weitere Schritte in Richtung Inklusion ausgebaut werden, indem man den gemeinsamen Unterricht schrittweise ausbaut.

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