Sechs Monate für Abriss und Sanierung

Bauleiter informierte über Barkenberg

06.06.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Pausenhalle an der Talaue war sehr gut gefüllt. Auf der Tagesordnung standen die Vorstellung und Erläuterung des Gebäudeabrisses mit Informationen zur Abbruchtechnik, dem Verlauf und dem Zeitplan der Arbeiten. Jaouad Bourakkadi, Bauleiter des Projektes, zeigte an Hand einer kurzen Bilderpräsentation den Fortschritt an den Gebäuden 59 und 61 bis 75. Doch die Fotos interessierten die Besucher herzlich wenig, denn das können sie sich schließlich selbst jeden Tag angucken. Deshalb ging Bourakkadi schnell zu den Fragen der Anwohner über. «Warum wurde denn nicht gesprengt», lautete eine Anfrage aus dem Publikum. Die Vermutung, dass diese Art des Abrisses wesentlich einfacher und schneller gewesen wäre, verneinte der Bauleiter vehement. Der Abriss sei der kleinste Aufwand. Danach blieben nur noch die Betonmauern stehen und dann würde der schwierigere Teil beginnen, nämlich die Sanierung. Ob es üblich sei, auch am Wochenende zu arbeiten, fragte eine Anwohnerin, die besorgt um ihre ruhige Freizeit war. «Wir wollen so schnell wie möglich fertig werden», so der Bauleiter. Deshalb werde an Samstagen, die nach oder vor einem Feiertag liegen ebenfalls gearbeitet. Der Zeitplan von sechs Monaten sei sowieso schon extrem knapp bemessen. Neben den Wegen der Müllentsorgung brannte noch eine weitere Frage auf den Lippen der Bürger. Was geschieht denn nach Fertigstellung der Sanierung? «Es gibt einen Mangel an kleinen Wohnung, die seniorengerecht sind», ließ Stadtbaurat Frank Gläßner vom Stadtbaurat verlauten. Prinzipiell sei aber noch nichts entschieden. Deshalb findet am 16. Juni ab 10 Uhr, für alle Interessierten im Forum der Gesamtschule Wulfen (Wulfener Markt 2) eine Planungswerkstatt statt, bei der die Barkenberger Entwicklung diskutiert werden soll. dzi

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