Seit einem Jahrhundert in Dorsten - Unternehmerfamilie Adrian feiert

Wirtschaft

DORSTEN Adrian: Dieser Name begleitet die Dorstener seit mittlerweile 100 Jahren. Am 9. November 1909 eröffnete Wilhelm Adrian seine Westfalia Drogerie auf der Essener Straße/Ecke Westgraben.

von Von Berthold Fehmer

, 05.11.2009, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Bild aus den 50er Jahren von Mitarbeiterinnen des Fotogeschäfts.

Ein Bild aus den 50er Jahren von Mitarbeiterinnen des Fotogeschäfts.

Der Zweite Weltkrieg legte nicht nur die komplette Dorstener Innenstadt in Schutt und Asche, auch das Geschäftslokal war komplett zerstört. Vorübergehend quartierte man sich in der Gaststätte Bögers, das jetzige Wacholderhäuschen an der Kirchhellener Allee, ein, bis das neue Ladenlokal 1948 als eines der ersten Häuser der Innenstadt wieder hergestellt war. „Ich kann mich noch erinnern, wie mein Vater damals nach Dortmund zu Agfa gefahren ist, und dort Filmmaterial gegen Speck getauscht hat“, sagt Dieter Adrian.

Der Firmengründer, der dafür bekannt war, dass Kinder seinen Laden kaum ohne ein begehrtes „Klümpchen“ in Mund oder Hand verließen, zog sich Ende der 40er Jahre zurück. Und übergab die Geschäfte an seine Söhne: Wilhelm (Drogerie), Franz-Josef (Reformhaus) und Heinz (Fotogeschäft). Mittlerweile werden die Geschäfte in der dritten Generation geführt. Und auch in Zukunft dürfte der Name Adrian Dorsten weiter begleiten. 

Lesen Sie jetzt