Selbsthilfegruppe unterstützt Brustkrebs-Patienten

DORSTEN "Wir möchten eine Selbsthilfegruppe für Frauen die an Brustkrebs erkrankt sind gründen", erklärte der Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Elisabeth-Krankenhaus, Dr. Peter Tönnies.Das erste Treffen findet am 19. März um 16 Uhr im Seminarraum Ebene 0 statt.

von Von Rüdiger Eggert

, 16.03.2009, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Chefarzt gab mit den Anstoß, die Selbsthilfegruppe am Krankhaus zu installieren. Die Gruppe soll völlig selbstständig bleiben. Das Krankenhaus stellt lediglich die Räumlichkeiten, doch wenn gewünscht, steht das Fachpersonal des Krankenhaus zur Verfügung.

Neben den Ärzten verfügt das Krankenhaus über qualifizierte Mitarbeiter, wie etwa die Psychotherapeuthin Stefanie Riegert, oder speziell im Bereich Onkologie ausgebildete Schwestern. Doch nach ihrer Entlassung sind die Frauen und ihre Familien häufig auf sich gestellt. Barbara Simon, vom Gesprächskreis krebskranker Frauen, ist sich sicher: "Wir brauchen einen Psychologen." Die psychischen Probleme nach einer Operation sind erheblich, so dass die Psychoonkologie immer mehr in dem Mittelpunkt der Betreuung rückt.

Psychoonkologie

Dr. Peter Tönnies ist überzeugt, dass der Bedarf da ist. Über 40 ehemalige Patientinnen haben zugesagt, zum ersten Treffen zukommen. "Wir haben die Patientinnen der letzten zwei Jahre angeschrieben." Jährlich werden zirka 100 Brustkrebsoperationen im Dorstener Krankenhaus durchgeführt. In der Startphase wird es Unterstützung von der "Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen Dorsten" geben. Die AG wird vor allen bei organisatorischen Fragen Hilfestellung geben.

Anfragen: Tel. (02362) 29 36 02 oder per E-Mail: p.toennies@ krankenhaus.dorsten.de

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