Shetlandpony-Hengst versetzte Wallach tödliche Tritte

Drama auf Koppel

Auf einer Koppel an der Gelsenkirchener Straße/Ostlandstraße muss sich am Samstagmittag ein tierisches Drama abgespielt haben. In den Hauptrollen: Ein Shetlandpony-Hengst und ein dreijähriger Schimmelwallach. Wegen des tödlichen Ausgangs werden Zeugen gesucht.

DORSTEN

, 03.06.2014, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nele Lange mit ihrem Hengst "Lucky", der auf tragische Weise auf seiner Koppel an der Gelsenkirchener Straße/Ostlandstraße umgekommen ist.

Nele Lange mit ihrem Hengst "Lucky", der auf tragische Weise auf seiner Koppel an der Gelsenkirchener Straße/Ostlandstraße umgekommen ist.

Bislang kann die Besitzerin nur mutmaßen, warum ihr Pferd sterben musste. Ein Veterinär stellte bei der Obduktion des Hengstes in Münster einen tödlichen Kopftritt und einem ebenso tödliche Tritt in die Herzgegend fest. Außerdem hatte das Tier einen Milz- und Darmriss.

Verantwortlich für die schweren Verletzungen könnte ein Shetlandpony-Hengst sein. Der stand zusammen mit zwei Stuten auf der Nachbarweide. Gemutmaßt wird, dass "Lucky" auf die Nebenweide gekommen ist, womöglich, weil der Elektrozaun nicht unter Strom gesetzt war.

Jedenfalls hat der kleinere Hengst den großen Wallach, der erst vor wenigen Wochen kastriert worden ist, attackiert, um "seine" Stuten gegen den vermeintlichen Rivalen zu verteidigen, mutmaßen die Pferdebesitzerin und der Tierarzt. So teilte das Shetlandpony tödliche Huftritte gegen den vermeintlichen Rivalen aus.

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