Die Bau-Gerüste der Hochstadenbrücke müssen aus Sicherheitsgründen verkleidet werden, deswegen wird der Übergang viel länger als geplant gesperrt bleiben. © Michael Klein
Brückensperrung

Sicherheitssorgen: Kanalbrücke in Dorsten bleibt noch Monate gesperrt

Die wichtige Fuß- und Radwege-Verbindung zwischen der Innenstadt Dorsten und dem Bereich Maria Lindenhof bleibt länger dicht als geplant. Die Stadt sorgt sich um die Sicherheit der Bürger.

Eigentlich sollte die Hochstadenbrücke über den Kanal nur ein paar Wochen lang gesperrt sein. Doch jetzt bleibt die Fuß- und Radwegverbindung zwischen Mercaden-Einkaufszentrum und dem Bereich Maria Lindenhof noch monatelang dicht – und die Umleitung über die Kanalbrücke der B 224 (Borkener Straße) in beiden Richtungen bis auf Weiteres bestehen.

Die Stadt begründet die längere Sperrung mit „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ und der „Sicherheit“ für die Bürger. Bekanntlich wird die Hochstadenbrücke im Rahmen des Stadtumbau-Programms „Wir machen Mitte“ in unterschiedlichen Grau-Tönen neu angestrichen und anders beleuchtet.

Die Gerüste, die für die Vorarbeiten im Juni aufgestellt worden waren, müssen nun in Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft zusätzlich eingekleidet werden: Wie sich laut Stadt herausgestellt hat, enthält die Grundierungsschicht des Stahlüberbaus, die für die Neulackierung mit Sandstrahlern entfernt werden muss, Schwermetalle.

Parallel zur Entfernung der Grundierung finden Reinigungsarbeiten statt. „Die Arbeiten, die sich wechselseitig auf die Süd- und Nordhälfte der Brücke erstrecken, werden bis Anfang Oktober dauern“, heißt es.

Nach Abschluss dieser Arbeiten und mit Beginn der Neulackierung und der Elektroarbeiten kann die Brücke dann teilweise wieder freigegeben werden. Anschließend werden der Handlauf und die Brücken-Hauben bunt beleuchtet.

Mit der kompletten Fertigstellung und Öffnung der Hochstadenbrücke sei zum Herbstende zu rechnen.

Die übrigen Bauarbeiten im Umfeld des Gymnasiums Petrinum schreiten zusehends voran. Am Hochstadenplatz finden Restarbeiten statt und die neue Platzgestaltung ist bereits gut ablesbar.

Rampen im Herbst

Im Herbst beginnen dann die Arbeiten an den Rampen und die Herstellung der Fläche für den Sportpark zwischen Petrinum-Parkhaus und Borkener Straße.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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