Sirenen an 29 neuen Standorten

Warnsystem

An 29 neuen Standorten sollen Sirenen im Dorstener Stadtgebiet aufgebaut werden. Das beschloss der Haupt- und Finanzausschuss.

DORSTEN

, 23.11.2014, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
An 29 neuen Standorten sollen bis 2025 Sirenen installiert werden.

An 29 neuen Standorten sollen bis 2025 Sirenen installiert werden.

Warum ein ausgebautes Warn- und Wecksystem nötig ist, verdeutlichte Stockhoff, als Tristan Zielinski (FDP) die Meinung zur Diskussion stellte, eine allgemeine Warnung könne im Ernstfall genauso gut über die mit Handys hervorragend ausgestattete Bürgerschaft erfolgen: „Es ist nicht sichergestellt, dass das Handynetz im Katastrophenfall funktioniert“, so Stockhoff. Ein allgemeines Warn- und Wecksystem erfülle diesen Zweck dagegen schon: „Bund, Länder und Gemeinden tragen die gemeinsame Verantwortung für ein harmonisiertes und einheitliches Warnsystem über alle staatlichen Verwaltungsebenen hinweg“, heißt es in der Verwaltungsvorlage zum Thema. Eine unterschiedliche Verwendung von Signalen in den Bundesländern oder Kommunen könne zu unverantwortlichen Fehlinterpretationen und zu Fehlreaktionen der Bürger führen. Dafür will Stockhoff, das machte er unmissverständlich klar, nicht die Verantwortung übernehmen: „Ich kann mir lebhaft vorstellen, was mir die Menschen in Holsterhausen oder Barkenberg sagen, wenn ich als Wulfener, der im Stadtteil eine Sirene hat, bei einer Unwetterkatastrophe oder einem Chemieunfall gewarnt bin, andere Bürger in einem anderen Stadtteil aber nicht.“ 

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