So sehen die Pläne für den Sportpark im Bereich Petrinum-Parkhaus/Kanal/Borkener Straße aus. © Grafik: Planungsbüro Kemper
Wir machen Mitte

So sehen die Pläne für den neuen Sportpark am Kanal in Dorsten aus

Es ist noch eine unansehnliche Fläche am Kanal in Dorsten. Doch zwischen Petrinum-Parkhaus und B 224 soll ein Sportpark als „Platz der Begegnung“ entstehen. Hier die Pläne.

Viel Gestrüpp, ein unansehnlicher kleiner Parkplatz, aber eigentlich eine gute Lage direkt am Kanal. Jahrzehntelang wurde dieser Bereich städtebaulich vernachlässigt, doch ab nächstem Jahr soll hier ein attraktiver Sportpark entstehen.

Drumherum eine neu gestaltete Grünfläche, mit Wiese und Bäumen, wo man nicht nur sitzen und liegen, sondern weitere Sport- und Spielmöglichkeiten nutzen kann. Neue Wege und Bänke mit Blick auf den Kanal und auf das Gelände runden die Pläne für den Bereich Petrinum-Parkhaus/Kanal/Borkener Straße ab.

Nue Rampenanlage

Zum Jahresbeginn 2021 startet das „Wir machen Mitte“-Projekt „Aufwertung von Petrinum/VHS/Bibliothek“ mit dem Sportpark sowie den neuen barrierearmen Rampenanlagen in die zweite Bauphase. Bauphase 1 (Sanierung des Hochstadenplatzes) läuft noch, sie soll im Frühjahr 2021 fertiggestellt werden.

Wie die Stadt mitteilt, wird der geplante Sportpark aus einem Multifunktionsfeld mit Kunststoffbelag und angrenzender Tribüne sowie eine Parkour-Anlage auf einer Kunststofffläche. Die Grünfläche soll als zentraler Treffpunkt und als Liegefläche an der Wasserlage genutzt werden.

Platz der Begegnung

Die Planungen seien eng mit dem Kollegium sowie der Schülerschaft des Gymnasiums Petrinum abgestimmt. Der Treffpunkt soll aber nicht nur für den Schulsport, sondern auch für Vereine und die Öffentlichkeit „ein Platz der Begegnung, des Austausches und der sportlichen Gemeinschaft werden und so den sozialen Zusammenhalt stärken“.

Auf der zugewachsenen Fläche zwischen Bundesstraße (hinten im Bild) und Petrinum-Parkhaus (links) soll ein Sportpark mit Grünfläche entstehen.
Auf der zugewachsenen Fläche zwischen Bundesstraße (hinten im Bild) und Petrinum-Parkhaus (links) soll ein Sportpark mit Grünfläche entstehen. © Michael Klein © Michael Klein

Die geplanten neuen Wege werden barrierefrei gestaltet. Wichtig nicht nur für Gehbehinderte ist hierbei eine gute Anbindung an die höher gelegene Bundesstraße 224 (Borkener Straße): Auch die hier bereits vorhandenen Rampenanlagen sollen barrierefrei ausgebaut werden, um so die neue Grün- und Sportfläche am Petrinum sicher und bequem zu erreichen.

Steigungen werden abgeflacht

Die Planungen wurden durch den Senioren- und den Behindertenbeirat begleitet. Da die bisherigen Steigungen abgeflacht werden und mehrere Ruhepodeste installiert werden, werde es für ältere und eingeschränkte Personen einfacher, die Rampen zu nutzen.

Im Vorgriff auf die Bauarbeiten sollen noch vor dem 1. März 2021 – also in der vegetationsarmen Periode – die notwendigen Rodungsarbeiten erfolgen. „Da Aufschüttungen im Bereich des Sportparks entfernt und die Rampen neu modelliert werden müssen, wird der vorhandene Bewuchs stark ausgelichtet“, so die Stadt. „Dies wird zunächst einen sehr kahlen Eindruck hinterlassen.“

Neue Bäume kommen

Doch Neupflanzungen sollen die Eingriffe ausgleichen. Für die Rampe, die parallel zum Kanal entlangläuft, würden bereits angewachsene, größere Bäume neu gepflanzt und mit einer Wildblumensaatmischung „garniert“.

Bei Fragen rund um die Baumaßnahmen steht das Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ (Gahlener Straße 9, 46282 Dorsten) zur Verfügung. Die Ansprechpartner sind wie folgt zu erreichen: Till Blackstein, Technisches Stadtteilmanagement, Till.blackstein@wirmachenmitte.de oder Tel. (02362) 2140540. Henning Lagemann, Soziales Stadtteilmanagement, Henning.lagemann@wirmachenmitte.de oder Tel. (02362) 2140542

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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