Sonntag ist der Tag der Radtouristik

167 Teilnehmer

Den Tag der Radtouristik ließen sich vor allem die Sportler unter den Zweiradfahrer am Sonntag trotz des durchwachsenen Wetters nicht vermiesen. 167 Radler nahmen teil.

Dorsten

, 24.04.2016, 12:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

 Winfried Arendt ist kalt. Schon seit über drei Stunden steht er als einer von 60 ehrenamtlichen Helfern am Sonntag am Start der Radtouristik- und Familienfahrt des Radsportclubs Dorsen (RSC) am Paul-Spiegel-Berufskolleg und verteilt Stempel an die Radler. „Das Wetter ist nicht optimal, trotzdem ist die Stimmung gut. Die Meisten kennen sich aus und wissen, was sie erwartet“, erzählt er.

Wetter war immer schlecht

So sehen das auch Gisbert Winkel und sein Sohn Michael. Gegen 10.15 Uhr stehen sie abfahrtbereit am Start. „Wir wollten schon die letzten zwei Jahre mitmachen, aber da war uns das Wetter immer zu schlecht. Dieses Mal haben wir uns aber gesagt, dass wir die 42 Kilometer durchziehen und uns dementsprechend angezogen“, erzählen die beiden Hobbyradler aus Altendorf-Ulfkotte.

Während sie sich auf den Weg machen hat Stefan Schenke vom RSV Gelsenkirchen die 42 Kilometer schon geschafft. „Die Strecke war sehr gut ausgeschildert und glücklicherweise bin ich nicht nass geworden“, erzählt der Radsportler. Neben der 42-Kilometer-Tour, konnten Radler sich auch noch an 71, 111, 151 oder 215 Kilometer (Reviermarathon) wagen.

Wetter schreckte ab

Insgesamt nahmen 167 Radfahrer am Radtouristik-Tag teil. 34 davon wagten sich an die Marathonstrecke. Uwe Kähler, 1. Vorsitzender des RSC ist mit den Zahlen nur mäßig zufrieden. „Der Wettergott ist einfach kein Dorstener“, sagt er und verweist damit auf andere verregnete Radtouristik-Tage in der Vergangenheit. Vor allem Familien dürfte die schlechte Wettervorhersage abgeschreckt haben. „Die meisten Teilnehmer sind Vereins- oder zumindest ambitionierte Hobbyfahrer.“

Die goldenen Zeiten mit über 1000 Teilnehmern seien zwar schon lange vorbei, aber bei besserem Wetter seien sicherlich mehr Teilnehmer drin gewesen. Da auch das Durchschnittsalter der Teilnehmer sinkt, plant der Verein, im nächsten Jahr auch eine Cross-Tour für Mountainbiker anzubieten.  

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