SPD denkt über eigenen Landtagskandidaten nach

Ärger in Gladbeck

DORSTEN Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte. Im Fall der Dorstener SPD könnte es sogar heißen: „Wenn vier Gladbecker sich streiten, dann freut sich ein Dorstener.“

von Von Klaus-Dieter Krause

, 12.10.2009, 20:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wolfgang Röken (66) möchte noch einmal in den Landtag.

Wolfgang Röken (66) möchte noch einmal in den Landtag.

Fraktionsvorsitzender Michael Hübner hat selbst Ambitionen und war der erste Herausforderer, der seinen Hut in den Ring geworfen hat. Mittlerweile, so weiß Dorstens SPD-Stadtverbands-Chef Hans-Willi Niemeyer, gibt es sogar noch zwei weitere Gladbecker SPD-Bewerber. Darin liegt möglicherweise eine kleine Chance für die Dorstener SPD.

  Denn wegen der Mitglieder- und Delegiertenzahl sind die Dorstener bei der Kandidatenkür zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen. 52 Gladbecker, aber nur 18 Dorstener Delegierte entscheiden darüber, wer bei der Landtagswahl ins Rennen geschickt wird. Falls sich jedoch das Gladbecker Quartett gegenseitig die Butter vom Brot nimmt, hat auch die 18-köpfige Minderheit eine Chance, wenn sie geschlossen als Block abstimmt. „Wir werden bei unserer nächsten Stadtverbands-Vorstands-Sitzung auch darüber reden, ob wir einen eigenen Bewerber aufstellen“, bestätigt Niemeyer, dass in Dorsten derartige Überlegungen angestellt werden. 

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