Die Künstler und die Initiatoren weihten die Kunstbänke "Talking Heads" am Freitag ein. © Michael Klein
Bürgerpark

„Sprechende Köpfe“: Kunstwerk im Bürgerpark Dorsten eingeweiht

Die Kanalterrasse im Bürgerpark in Dorsten ist um eine Sehenswürdigkeit reicher: Zwei Kunstbänke mit einer besonderen Botschaft warten darauf, dass sich die Menschen dort begegnen.

Die Riesenskulptur „Stadtkrone“ auf dem Hügel, das „Tipi der Begegnung“ im Obsthain und jetzt die „Talking Heads“ – der Bürgerpark Maria Lindenhof mausert sich so langsam zu einem Kunstpark in Dorsten.

Die Talking Heads sind vier große metallene Köpfe, die zwei Holzbänke einrahmen. „Was soll das denn?“, mögen sich so manche Parkgäste fragen. Doch wenn sie sich dort hinsetzen und sich über den Sinn und Zweck des Werks die Köpfe heiß reden, haben sie die Antwort schon selbst gegeben.

Denn die Kunstinstallation soll für Begegnung, Austausch und mannigfaltigen Perspektivwechsel sorgen, die Nutzer selbst werden somit als „sprechende Köpfe“ Teil der Installation.

Ideengeber waren die beiden Ehepaare Cornelia und Manfred Lauffs sowie Gisela Wiethoff und Jürgen Biermann aus Dorsten, die beim Park-Bürgermeister Johannes Kratz dabei auf viel Gegenliebe stießen. Mit Spenden von Privatleuten, der Sparkasse Vest und aus dem Bürgerfonds konnte das Werk von Künstlerin Martina Lückener und Künstler Benedikt Burghoff in den Dorstener Drahtwerken hergestellt werden.

Die „Talking Heads“ auf den Kanalterrassen passen somit bestens zum Dorstener Stadtdialog, könnten aber auch „Keimzelle“ für ähnliche Skulpturen in anderen Städten werden. „Mit jeweils unterschiedlichen Köpfen“, sagt Martina Lückener. Aber warum in Dorsten nur Männer-Profile? Sollte man sich mal hinsetzen und darüber reden.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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