St.-Elisabeth-Krankenhaus lockert ab Montag die Besuchsregelung

Coronavirus

1-1-1-1: Ein Tag, ein Patient, ein Besucher, eine Stunde. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus lässt wieder Besucher zu. Bittet aber dringend um Zurückhaltung.

Dorsten

14.05.2020, 09:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Dorstener St.-Elisabeth-Krankenhaus

Das Dorstener St.-Elisabeth-Krankenhaus © www.blossey.eu

Patienten des St.-Elisabeth-Krankenhauses dürfen ab 18. Mai (Montag) wieder Besuch bekommen. Dann gilt die Regel „1-1-1-1“: Einmal täglich darf ein Patient von einem einzigen Besucher für eine Stunde besucht werden, und zwar von 15 bis 20 Uhr. Ausnahmen in Einzelfällen bedürfen der ärztlichen Anordnung.

Krankenhausbesuch unter Bedingungen

„Voraussetzung für den Besuch in unseren Krankenhäusern ist jedoch, dass der Besucher gesund ist und keine Symptome einer Covid-19-Infektion aufweist. Außerdem ist es erforderlich, dass er durchgängig eine möglichst selbst mitgebrachte Mund-Nase-Bedeckung trägt, einen Abstand von 1,50 Metern einhält und auf die Händehygiene achtet“, so Dr. Andreas Weigand, Geschäftsführer der KKRN GmbH.

Facebook und Instagram

Digitale Veranstaltungen

Die Veranstaltungen der KKRN (Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH) finden bis auf Weiteres nicht statt. Dafür erarbeitet der Klinikverbund bereits digitale Lösungen. Weitere Informationen hierzu sowie rund um die KKRN und das Thema Coronavirus finden Interessierte unter www.kkrn.de sowie auf dem neuen Facebook- und Instagram-Kanal des Klinikverbundes.

Wichtig: Alle Masken mit Ventil sind für Besucher der KKRN-Krankenhäuser nicht zulässig. Zusätzlich dürfen Besuche nur in Patientenzimmern stattfinden. Bei Mehrbettzimmern sind die Patienten dazu angehalten, die Besuchszeiten untereinander abzusprechen, da immer nur ein Besucher pro Zimmer zugelassen ist. Auch der gemeinsame Verzehr von Lebensmitteln ist nicht erlaubt. Lebensmittel und Geschenke wie Blumen dürfen nicht mitgebracht werden.

Schutzmaßnahme: Screening am Eingang

Am Eingang muss sich jeder Besucher einem Infektionsscreening mittels Fragebogen unterziehen. „Im Rahmen dieses Screenings dokumentieren wir Namen, Ankunftszeit sowie den zugehörigen Patienten des Besuchers und statten ihn mit einem Aufkleber mit Datum und Uhrzeit aus“, erläutert Guido Bunten, kaufmännischer Betriebsleiter und Prokurist des Klinikverbundes. Dieser Aufkleber muss beim Verlassen des Krankenhauses wieder abgegeben werden.

Appell: Besuche auf Mindestmaß reduzieren

„Trotz der Lockerung unserer Regeln für Besucher appellieren wir weiterhin an die Angehörigen abzuwägen, ob der tägliche Besuch während dieser nach wie vor außergewöhnlichen Zeit zwingend notwendig ist und – wenn möglich – darauf verzichtet werden kann“, erklärt Dr. Norbert Holtbecker, Chefarzt der KKRN Lungenklinik Ruhrgebiet Nord.

Ausgenommen von der neuen Besuchsregelung sind Isolier- und Aufnahmestationen. Persönliche Gegenstände für Angehörige können weiterhin an der Zentralen Aufnahme abgegeben werden.

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