Stadt Dorsten und die Feldmark haben jetzt eigene Briefmarken

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Die Feldmark und die Stadt Dorsten haben den Anfang gemacht. Künftig können alle Dorstener Stadtteile beim Post-Dienstleister „Brief und mehr“ Briefmarken mit ihren Wappen bestellen.

Dorsten

, 15.06.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Dorstener Paul Schürmann ist beruflich im tiefsten Gelsenkirchener Süden als Bezirksschornsteigerfeger tätig. Dort hatte der Bürgerverein Rotthausen vor geraumer Zeit eine eigene Stadtteil-Briefmarke auf den Weg gebracht. „Wäre doch etwas für meinen Stadtteil“, sagte sich der Feldmärker. Und gab damit den Anstoß, dass nun jeder Dorstener Ortsteil seine eigene Briefmarke bekommen dürfte.

„Identifikation mit der Heimat“

Die Feldmark und auch die Stadt besitzen jedenfalls inzwischen ihre eigenen amtlichen Postwertzeichen, die ab sofort erhältlich sind. „Damit können die Bürger ihre Identifikation mit ihrer Heimat ausdrücken“, betont Bürgermeister Tobias Stockhoff. Er hat deshalb gerne dem Post-Dienstleister „Brief und mehr“ mit Sitz in Münster die offizielle Erlaubnis erteilt, das Dorstener Wappen mit dem markanten Schlüssel-Symbol nutzen zu dürfen.

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Paul Schürmann über die beiden neuen Briefmarken

Das Orga-Team der Bürger-Runde Feldmark hatte schon längst vorher grünes Licht gegeben, dass das neue Feldmärker Wappen (goldenes Ährenbündel/schwarzes Rad) künftig die 70-Cent-Standardbriefe von „Brief und mehr“, das wie die Dorstener Zeitung zum Medienhaus Lensing gehört, zieren darf. Immerhin hatte die Gruppe dafür gesorgt, dass das Unternehmen bei Rewe an der Händelstraße einen seiner roten Briefkästen aufgestellt hat.

Als Wunsch-Briefmarke bestellt

Team-Mitglied Paul Schürmann hat zudem bereits vor ein paar Wochen das Feldmärker Wappen bei „Brief und mehr“ als „Wunsch-Briefmarke“ für seine Geschäftspost bestellt: 70 Stück, „das kam vor allem bei aus Dorsten stammenden Empfängern super an“, sagt er.

So sehen die Briefmarken aus.

So sehen die Briefmarken aus. © Privat

Auch Ciro Lenti, der zuständige Koordinator von „Brief und mehr“ war von dem Auftrag angetan. Gemeinsam mit Christoph Winck, Verlagsleiter der Dorstener Zeitung, entwickelte er deshalb die Idee, einen gemeinsamen Briefmarken-Satz mit jeweils fünf Dorstener und fünf Feldmärker Wappen-Briefmarken herauszugeben.

Seit jeher können übrigens Interessierte bei „Brief und mehr“ personalisierte Briefmarken bestellen. So gab es im dreifachen Jubiläumsjahr von Lembeck gleich zwei Sonderbriefmarken mit Schloss-Motiv und Jubiläums-Logo zu kaufen. „Bei Bedarf würden wir Motive aus allen Dorstener Stadtteilen in Kombination mit dem Dorstener Wappen ins Programm nehmen“, verspricht Ciro Lenti.

Auch Einzel-Marken erhältlich

Stadtteilkonferenzen und andere Initiativen, die sich dem Vorbild der Bürger-Runde Feldmark anschließen wollen, können sich melden bei Christoph.Winck@lensingmedia.de . Der erste Zehner-Satz Feldmark/Dorsten ist ab Dienstag (16. Juni) im Web-Shop von „Brief und mehr“ erhältlich, einzelne Marken gibt es in der Geschäftsstelle der Dorstener Zeitung, Südwall 27.

Initiator Paul Schürmann wird die Erstausgabe auf der Sitzung der Bürger-Runde Feldmark am Mittwoch (17. Juni) um 19.30 Uhr am „Steinernen Tisch“ im Barloer Busch vorstellen.

Ciro Lenti betont, dass die mit den Dorstener Wappen-Briefmarken frankierten Briefe nur von „Brief und mehr“ transportiert werden. Sie müssen also in die roten Postkästen und nicht in die gelben der Post geworfen werden. „Brief und mehr“-Postkästen gibt es inzwischen in fast jedem Dorstener Stadtteil.

Großkunden frankieren digital

Auch die Dorstener Stadtverwaltung nutzt für ihren postalischen Verkehr den Service von „Brief und mehr“. Als Großkunde frankiert sie ihre Briefe jedoch digital. „Aber meine Briefe und Anschreiben zu besonderen Anlässen werden künftig wohl mit einer Stadtwappen-Briefmarke beklebt werden“, kündigt Bürgermeister Tobias Stockhoff an.

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