Stadt ist in sicherer Hand

11.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten Seit Anfang des Monats hat die Polizeiwache Dorsten mit Norbert Jendrilek einen neuen Leiter. Bisher war der gebürtige Dorstener in Bottrop tätig, jetzt kümmert sich der 57-Jährige um die Sicherheit in "seiner" Stadt.

Herr Jendrilek, haben sich sich schon gut in Dorsten eingelebt? Wie sind die Kollegen?

Ja, natürlich habe ich mich gut eingelebt. Das ist ja meine Kommune. Es ist ja nicht so, als wären die Kollegen alle fremd, viele kenne ich schon. Daher klappt alles sehr gut.

Sie sind ja selbst Dorstener. Was sind aus Sicht eines Polizeibeamten die "kriminellen Besonderheiten" der Stadt?

Ich bin ja erst seit ein paar Tagen dabei, aber ich denke, da gibt es keine. Die Stadt ist in sicherer Hand, der Bürger wird versorgt, er möchte Präsenz spüren. Es wäre ein bisschen verfrüht, so eine Aussage zu machen.

Was haben sie sich für die kommenden Jahre vorgenommen?

Erstmal wünsche ich mir, noch ein paar Jahre hier zu bleiben. Meine Ziele unterscheiden sich nicht von denen meines Vorgängers. Wir wollen für die Menschen da sein, Straftaten aufklären. Wir wollen Ansprechpartner für die Bürger sein und ihnen das Gefühl geben: Es gibt Menschen, die passen zu uns. Die Philosophie bleibt die gleiche wie bisher.

Hat die Arbeit in ihrer Heimat für sie eine besondere Bedeutung?

Ich bin Dorstener Bürger und identifiziere mich mit der Stadt und meinem Beruf. Meine Wahrnehmung hat sich ein bisschen geändert. Ich habe einen offenen Blick und versuche, die Anliegen der Bürger zu erkennen. Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Norbert Jendrilek möchte die Dorstener Bürger dazu ermutigen, sich jederzeit mit Fragen und Anregungen an die Polizei zu wenden, Tel. (02362) 6 0 10. ah

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