Stadt nimmt Hundehalter an die Kandarre

Mehr Ansprachen, notfalls Bußgeld

Auf Hundehalter kommen harte Zeiten zu. Das Ordnungsamt will ihnen auf die Füße treten, wenn Vierbeiner nicht angeleint sind oder sie öffentliche Flächen als Hundetoilette missbrauchen. Das könnte teuer werden.

Dorsten

10.03.2015, 06:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem es wiederholt Beschwerden gab, dass Grünflächen und Wege rund um Mehrzweckhalle und Grundschule in Altendorf-Ulfkotte als Hundetoilette missbraucht werden, wird das Ordnungsamt dort in den nächsten Tagen Hundebesitzer mit Infoblättern auf die einfachsten Spielregeln des Zusammenlebens hinweisen: Vierbeiner müssen auf öffentlichen Flächen angeleint sein, ihre Hinterlassenschaften sind zu entsorgen.

Respekt gegenüber Mitmenschen

Bürgermeister Tobias Stockhoff wird in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung wie folgt zitiert: „Wir wollen die Bürger daran erinnern, dass es sehr einfache Regeln gibt für ein gutes Miteinander. Sich daran zu halten, hat auch zu tun mit Respekt seinen Mitmenschen gegenüber. Ganz besonders gilt das an stark besuchten und benutzten Orten wie einer Grundschule oder der Mehrzweckhalle. Dort, wo viele Menschen unterwegs sind, haben Hundehaufen nichts verloren. Und wer diese Regeln nicht begreift, der wird auch eine Strafe zahlen müssen.“

Die Verwarnung für liegen gelassene Hundehaufen kostet 35 Euro, bei einem Verstoß gegen die Anleinpflicht droht ein Bußgeldverfahren.

Ähnliche Aktionen und Ansprachen soll es künftig wieder häufiger in Dorsten geben. Die zuletzt verwaiste Außendienststelle im Ordnungsamt wird voraussichtlich im Sommer wieder besetzt werden. Sachgebietsleiter Ulrich Koch sagt laut der Pressemitteilung: „Dann können wir wieder gezielt dort auf die Menschen zugehen, wo es Beschwerden gibt.“ 

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