Coronavirus und Veranstaltungen: Stadt will bei Absagen nichts in Rechnung stellen

Coronavirus

Die Stadt Dorsten will bei abgesagten Veranstaltungen in städtischen Immobilen keine finanziellen Ansprüche erheben. Bürgermeister im Kreis beraten an diesem Donnerstag das weitere Vorgehen.

Dorsten

, 12.03.2020, 11:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Stadt Dorsten will keine finanziellen Ansprüche erheben, wenn Veranstaltungen in städtischen Immobilien wegen des Coronavirus abgesagt werden.

Die Stadt Dorsten will keine finanziellen Ansprüche erheben, wenn Veranstaltungen in städtischen Immobilien wegen des Coronavirus abgesagt werden. © Archiv

Die Stadt Dorsten will bei abgesagten Veranstaltungen in städtischen Gebäuden „nichts in Rechnung stellen“, wie Bürgermeister Tobias Stockhoff am Mittwochabend bei der Stadtteilkonferenz in Östrich betonte. Die Bürgermeister im Kreis Recklinghausen und der Landrat treffen sich an diesem Donnerstag, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

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Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind laut einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums grundsätzlich abzusagen, um die Corona-Ansteckungsgefahr einzudämmen. Bei kleineren Veranstaltungen entscheiden die Kommunen selbst, wie der Kreis Recklinghausen am Mittwoch erklärte.

Eine Übersicht über die uns bekannten abgesagten Veranstaltungen in Dorsten, Schermbeck, Raesfeld und Kirchhellen finden Sie hier.

Bei der Stadt Dorsten häufen sich derzeit Anfragen, wie beispielsweise mit Schützenfesten und Osterfeuern umzugehen ist. Konkretes könne man im Hinblick auf diese Veranstaltungen noch nicht sagen, so Stockhoff. „Weil wir überhaupt noch nicht wissen, wie die Situation im April, Mai oder noch später sein wird.“

Stockhoff empfiehlt, Veranstaltungen erst einmal zu planen, wenngleich das mit einem gewissen Risiko verbunden sei. Spätestens eine Woche vor der Veranstaltung werde es eine Rückmeldung der Verwaltung geben.

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