Stadt will verstärkt den Inhalt von Biotonnen kontrollieren

Sauerei des Monats

Die Stadt „kürt“ regelmäßig die „Sauerei des Monats“. Diesmal wurden unter andere Ölkanister und alte Farbdosen im Biomüll entdeckt. Das hat jetzt Konsequenzen.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 27.01.2021, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ölkanister und alte Farbdosen haben natürlich nichts im Biomüll zu suchen.

Ölkanister und alte Farbdosen haben natürlich nichts im Biomüll zu suchen. © Stadt Dorsten

Die Biotonne ist genau der richtige Ort für Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter, Eierschalen und Gartenabfälle. Umso entsetzter waren die Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes, als bei der Leerung des Biomüllfahrzeugs auch Ölkanister und alte Farbdosen zum Vorschein kamen.

Das ist eine echte „Sauerei des Monats“, denn solche schadstoffhaltigen, gefährlichen Abfälle sollen auf dem Wertstoffhof oder am Schadstoffmobil abgegeben werden.

Es waren noch andere Fehlwürfe zu sehen

Aber es waren auch noch andere Fehlwürfe zu sehen. Plastiktüten, Joghurtbecher, Kunststoffdosen und Blumentöpfe. Das alles gehört in die gelbe Tonne. Katzenstreu und andere Tierstreu, Einwegmasken und Holzkisten sind ein Fall für die Restmülltonne. Und Pappkartons gehören auf jeden Fall in die blaue Papiertonne.

Stadt wird jetzt intensiver kontrollieren

„Leider mussten wir solche Sauereien in den letzten Wochen vermehrt feststellen. Daher werden zukünftig die Biotonnen intensiver kontrolliert und bei falscher Befüllung nicht geleert. Denn bei zu vielen Fehlwürfen kann es sein, dass dem Entsorgungsbetrieb der Bioabfall nur noch als Restmüll abgenommen wird. Und das wird teuer“, heißt es von der Stadt.

Im Vergleich kostet die Entsorgung einer Fahrzeugladung Biomüll etwa 770 Euro, eine Ladung Restmüll rund 1200 Euro.

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