Startschuss für die Regionale

DORSTEN Eine Stadt, die schwarze Zahlen nur aus Geschichtsbüchern kennt, muss jede Chance nutzen. Wenn im Rahmen von Programmen und Projekten Fördertöpfe locken, versuchen die Dorstener, eine ordentliche Kelle abzubekommen.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 16.03.2009, 18:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Startschuss für die Regionale

Zukunftssiedlungen sind Regionale-Thema: Auch Phase zwei des Barkenberger Stadtumbaus könnte dazu gehören.

Daher ist "Zukunftsland - die Regionale im Münsterland" zwar heute noch Zukunftsmusik, aber wenn das Land 2016 mit diesem Strukturprogramm richtungsweisende Projekte fördert, hofft auch Dorsten davon zu profitieren. Gemeinsam mit Schermbeck, Haltern, Hünxe, Hamminkeln, Selm, Werne und den Kreisen Borken und Coesfeld werden Maßnahmen beantragt, die Dorsten voran bringen können.

Dazu wird sich am Mittwoch der Rat mit der zum 1. Juli geplanten Gründung einer Agentur-Gesellschaft befassen. In der Gesellschafterversammlung soll der Bürgermeister die Stadt vertreten, sein Stellvertreter wird der technische Dezernent sein. Für den Aufsichtsrat haben sich Dorsten und Haltern auf ein Rotationsverfahren geeinigt. Zunächst wird das gemeinsame Mandat durch Halterns Technischen Beigeordneten wahrgenommen, Dorsten stellt den Stellvertreter. Stadt muss Eigenanteil leisten

Die Stadt bringt 2400 Euro als Stammeinlage für die Regionale-Agentur auf und wird außerdem 9,6 % des zehnprozentigen Anteils der Kommunen an Personal- und Sachkosten tragen. Den Löwenanteil der Kosten trägt mit 70 % das Land, 20 % steuert die Sparkasse Westmünsterland bei.

Ein Lenkungsausschuss soll das Strukturprogramm vorgeben und die Projektauswahl treffen. Die Bandbreite ist groß: von der Bahnhofs-Umnutzung über den Wandel von Wasserlandschaften bis zu Siedlungsformen der Zukunft.

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