Sturm verursacht hohen Schaden bei der „Stiftsquelle“

mlzSturmtief „Sabine“

Der Orkan „Sabine“ hat sich verzogen, aber noch sind nicht alle Spuren beseitigt. Vor allem den Mineralwasser-Produzenten „Stiftsquelle“ hat es hart getroffen.

Dorsten

, 11.02.2020, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Feuerwehr hatte auch am Dienstag in Dorsten einiges zu tun. Noch immer stürzen schwere Äste auf Straßen und Fußwege. Am Morgen mussten die Einsatzkräfte am Orthöver Weg in Wulfen eine Baumkrone entfernen, die auf die Straße zu fallen drohte.

Die Aufräumarbeiten laufen noch

Ganz andere Sorgen hat gerade der Mineralwasser-Produzent „Stiftsquelle“. Auf dem Firmengelände der Johann Spielmann GmbH im Industriegebiet Dorsten/Marl sieht es teilweise noch immer aus wie auf einem Trümmerfeld. Geschäftsführer Sebastian Brodmann bestätigte auf Anfrage: „Leider hat uns das Sturmtief ordentlich zugesetzt. Die Aufräumarbeiten laufen noch.“

Aktuell geht das familiengeführte Unternehmen davon aus, dass bis zu 1.000 Paletten betroffen sind, von denen „aber wohl einige auch gerettet werden können“, hofft Brodmann. „Ein möglicher Schaden könnte sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffern.“

Die Johann Spielmann GmbH füllt in Dorsten pro Jahr 120 Millionen Flaschen ab. Stiftsquelle und Landpark Bioquelle als Premiummarken machen ca. 80 Prozent des Gesamtvolumens aus.

Besonders froh ist der Geschäftsführer, dass „sämtliche Mitarbeiter aus jeder Abteilung beim Aufräumen mitgeholfen haben“. Das Unternehmen hat etwa 110 Mitarbeiter. Das 40.000 Quadratmeter große Grundstück an der Buerer Straße ist nach dem Umzug aus Essen binnen sechs Jahren vollständig bebaut worden.

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