Suchtheim: LWL gibt nicht auf

DORSTEN Nach der Ablehnung des favorisierten Wohnheim-Baus auf einem Lembecker Grundstück der evangelischen Kirchengemeinde hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nun erneut im Rathaus "angeklopft".

von Von Klaus-Dieter Krause

, 31.01.2008, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

Grundlage des LWL-Schreibens vom 27. Dezember ist Teil zwei der Ratsentscheidung. "Wenn der Landschaftsverband den Bedarf für den Heim-Neubau schlüssig nachweisen kann, werden wir im Dorstener Stadtgebiet dafür einen anderen Standort finden", hatte der Bürgermeister versprochen, was der Rat dann in einen entsprechenden Beschluss umsetzte. "Leider bleiben selbst nach dem neuen LWL-Schreiben immer noch Fragen offen", sieht Dorstens Erster Beigeordneter Gerhard Baumeister das Bedarfs-Problem immer noch nicht gelöst.

Fruchtloser Briefwechsel

Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister habe er sich daher jetzt entschieden, die zuständigen LWL-Vertreter zum persönlichen Gespräch auf Verwaltungs-Ebene einzuladen: "Es kann ja nicht sein, dass wir 20-mal hin- und herschreiben und dabei auf der Stelle treten."

Erst nach diesem (noch nicht terminierten) Gespräch lasse sich dann wohl endgültig sagen, ob Dorsten noch als Suchtheim-Standort in Frage kommt. Wenn dies der Fall ist, wird das gesamte Stadtgebiet unter die Lupe genommen. Nur ein Standort scheidet aus: Das Kirchen-Grundstück in Lembeck hat der Rat endgültig von der Liste gestrichen!

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