Tendenz für 2013: Weniger Einbrüche in Dorsten

213 Fälle in 2012

Die Zahl der Einbrüche ist im ersten Halbjahr 2013 in Nordrhein-Westfalen gestiegen. Das berichtete Wolfgang Gatzke, Direktor des Landeskriminalamtes. Diesen Trend kann Ramona Hörst, Mitarbeiterin der Polizei-Pressestelle in Recklinghausen, für Dorsten nicht bestätigen.

Dorsten

von Von Bianca Glöckner

, 14.10.2013, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch wenn sie noch keine konkreten Zahlen nennen darf, so viel steht fest: "Zurzeit geht die Tendenz in Dorsten eher nach unten!" Diese Tendenz lässt sich auch schon aus dem Vergleich 2011 zu 2012 schließen: 2012 gab es in Dorsten insgesamt 169 Einbrüche, 2011 waren es noch 213.Aufkärungsquote gesunken Dabei sank aber auch die Aufklärungsquote. 2011 betrug sie für Dorsten noch 12,21 Prozent, 2012 lag sie dann nur noch bei 8,88 Prozent. Bevorzugte Beute der Täter: Geld und Schmuck. "Schmuck hat einen hohen Wert, die Einbrecher können damit schnell und unbemerkt verschwinden. Einfach in die Tasche stecken und weg", sagt Ramona Hörst. Einen Flatscreen-Fernseher aus dem Haus zu schleppen, falle da bei den Nachbarn natürlich schneller auf. Und: Gestohlenes Geld kann die Polizei überhaupt nicht nachverfolgen. "Mobiltelefone werden bei Einbrüchen auch ganz gerne mitgenommen, aber die müssen die Täter auch wieder ganz schnell loswerden", weiß die Polizeisprecherin. Denn die Chance, ein Handy wiederzufinden, sei groß - und dementsprechend auch das Risiko für die Täter aufzufliegen.

Die Hoch-Zeit für Einbrecher sei nach wie vor die Urlaubszeit. Und auch die jetzt beginnende dunkle Jahreszeit biete Einbrechern einen natürlichen Schutz vor dem Entdecktwerden.

 

 

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