Thema Digitalisierung von Schulen vertagt: Die Stadt nennt die Gründe

Digitalisierung von Schulen

Die Digitalausstattung des Gymnasiums Petrinum war strittig. Stadt und Schule hatten einen „konstruktiven Austausch“. Das ist das Ergebnis.

Dorsten

13.11.2019, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thema Digitalisierung von Schulen vertagt: Die Stadt nennt die Gründe

Die stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Annabelle Bockamp und Schülersprecher Paul Kahla bemängeln, dass die Whiteboards am Petrinum kaum genutzt werden, weil sie „selten funktionieren“. © Stefan Diebäcker

Das Thema Digitalisierung von Schulen stand am Mittwoch auf der Tagesordnung des Schulausschusses und wurde vertagt.

Mitglieder des Schulausschusses haben sich am vergangenen Dienstag im Gymnasium Petrinum über die Anforderungen und Bedarfe des Gymnasiums bei der digitalen Ausstattung informiert.

Am vergangenen Freitag wurde den Schulausschussmitgliedern und den Schulvertretern des Gymnasiums in der neuen Agatha-Schule die für die Dorstener Schulen geplante neue Digitalausstattung vorgestellt. Unmittelbar im Anschluss hat ein konstruktives Gespräch in Sachen „Digitalausstattung“ zwischen der Stadtverwaltung und dem Gymnasium Petrinum stattgefunden.

Nina Laubenthal, Schuldezernentin und Erste Beigeordnete der Stadt Dorsten, erklärt: „Das Gymnasium Petrinum und die Stadt Dorsten prüfen in diesen Wochen schul- und verwaltungsintern ein unter Moderation von Schulleiter Markus Westhoff und Bürgermeister Tobias Stockhoff gemeinsam entwickeltes Konzept, das den technischen, fachlichen und pädagogischen Bedarfen der Schule sowie der Vereinheitlichung im Hinblick auf den Support gerecht wird.“

Darüber hinaus wurde am vergangenen Freitag angeregt, in der Vorlage einen ungefähren Fahrplan der schrittweisen Digitalausstattung der Schulen aufzunehmen.

Der Abstimmungsprozess dauert noch

„Auch dies wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Nina Laubenthal. Aus diesen Gründen schlug die Verwaltung in Abstimmung mit der Schulleitung des Gymnasiums Petrinum den Mitgliedern des Schulausschusses vor, die Tagesordnungspunkte „Digitalisierung an Dorstener Schulen“ und „Digitalpakt Schule“ auf die Schulausschusssitzung im Dezember zu verschieben. Der Antrag wurde in der Sitzung am Mittwoch einstimmig angenommen.

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